Bővebb ismertető
VORWORT
Die vorliegende Studie unternimmt zum erstenmal den Versudi, einen Gesamtüberblidc über das wesentlidie militärische Gesdiehen in Ungarn 1944/45 zu geben. Sie stützt sich dabei auf die Auswertung eines bislang noch nicht zugänglichen Quellenmaterials der ehemaligen deutschen Wehrmacht sowie persönlicher Berichte der heute nodi lebenden deutschen Heer-Führer an den Verfasser. Dieser war Augenzeuge der Kriegsereignisse während der Belagerung von Budapest und unternahm später, aus eigener Initiative, eine eingehende Besichtigung der Schlachtfelder im Raum von Stuhlweißenburg. Nach Niederwerfung der ungarischen Revolution 1956 wurde der Verfasser gezwungen, seine Heimat zu verlassen. Sein Wunsch, in einer objektiven Darstellung die militärischen Operationen des Ungarn-Feldzuges 1944/45 aufzuzeigen, ging an der Universität Zürich in Erfüllung.
Ein Wort des Dankes möchte ich hier Herrn Dr. Jürgen Rohwer, dem Leiter der Bibliothek für Zeitgeschichte in Stuttgart, sowie dem Herrn General d. Art. a. D. Friedrich Wilhelm Hauck aussprechen. Beide Herren haben durch ihre hervorragenden Kenntnisse auf dem Gebiet der deutsch-russischen Kriegsgeschichte der Jahre 1941-1945 dazu beigetragen, daß die tendenziösen, einseitigen Darstellungen der östlichen Veröffentlichungen über diese Zeit berichtigt werden konnten. Dabei bin ich besonders Herrn Gen. d. Art. Friedrich Wilhelm Hauck für seine weitgehende und freundschaftliche Hilfe, welche er mir stets entgegenbrachte, zu größtem Dank verpflichtet.
Dank der finanziellen Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes war es mir möglich, den neuesten Stand der Forschung in den Archiven und Bibliotheken von München, Freiburg (Breisgau), Koblenz, Stuttgart und Bonn einzusehen und selber Forschungsarbeiten durchzuführen. Die mir bei dieser Arbeit zuteil gewordene Hilfe verdanke ich hauptsächlich Herrn Dr. Arenz (Militärgeschichtliches Forschungsamt der Bundeswehr), Herrn Oberbibliothekar Dr. Peters (Bundesverteidigungsministerium), Herrn Oberst a. D. Teske (Bundesarchiv/Militärarchiv), Herrn Oberst i. G. a. D. Schoe-nich und Herrn Oberst Dr. Stahl (Militärwissenschaftliche Abteilung des Bundesverteidigungsministeriums) .
Nicht zuletzt möchte ich meinen Dank allen denjenigen Generalen und Offizieren der ehemaligen deutschen Wehrmacht und königlichen ungarischen Armee aussprechen, die meine Arbeit mit ihren wertvollen schriftlichen und persönlichen Mitteilungen wesentlich förderten. Ihre Namen sind im Anhang separat aufgeführt.
Die politischen Erwartungen, die der Leser in bezug auf diese Studie hegen könnte, werden unerfüllt bleiben: meine Arbeit ist kein politisches Werk, sondern nur der Versuch einer wissenschaftlichen Darstellung der Kriegsgeschehnisse in Ungarn. Sie enthält sich einer parteiischen Beurteilung, da ich mich der Auffassung Rankes, daß der Historiker nicht Richter sein darf, anschließe. Ferner erhebt sie nicht den Anspruch „vollkommen" zu sein, sie stellt nur einen Beitrag dar, der zur Erforschung der jüngsten Geschichte Ungarns und des Donauraumes anregen möchte. Den Ansporn zur Arbeit gab mir die Liebe zu meinem Volk und zu meinem Vaterland.
Peter Gosztony