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VALLE DEL LUCOMAGNO - VAL STA. MARIA Unser Gang in Wort und Bildern gilt dem Tal am Südabhang des Passes, von dem der Dichter der Tessiner Alpen sagt: Lucomagno bedeutet ,grofier Wald'. Grófi, ja grofiartig ist dieser Alpenpafi in der Tat mit seinen zwei oder drei auf eine lange Strecke hin ebenen und breiten, nie in allzu enge Schluchten eingeklemmten Bergstaffeln im Schofie des Gebirges (Giuseppe Zoppi). Bekannter ist das nordseitige Pafital Val Medels. Bis weit hinauf ist es dauernd bewohnt, und Landschaft wie Leute habén zahlreiche...
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VALLE DEL LUCOMAGNO - VAL STA. MARIA Unser Gang in Wort und Bildern gilt dem Tal am Südabhang des Passes, von dem der Dichter der Tessiner Alpen sagt: Lucomagno bedeutet ,grofier Wald'. Grófi, ja grofiartig ist dieser Alpenpafi in der Tat mit seinen zwei oder drei auf eine lange Strecke hin ebenen und breiten, nie in allzu enge Schluchten eingeklemmten Bergstaffeln im Schofie des Gebirges (Giuseppe Zoppi). Bekannter ist das nordseitige Pafital Val Medels. Bis weit hinauf ist es dauernd bewohnt, und Landschaft wie Leute habén zahlreiche Schilderungen erfahren. Erwáhnen wir blofi zwei der allgemeinern Darstellungen: Jüngst wurde das Tal ebenfalls im Rahmen eines Schweizer Heimatbuchs über die Cadi, das Bündner Oberland, gewürdigt. Dann erfafit der verbreitete Postführer Lucomagno die ganze Pafiroute, widmet sich aber auch fast ausschliefilich der Medelser Seite; die südliche kommt kurz weg. Dies einsame Pafital habén wir hier als Gegenstand einer landschaftlichen Darstellung gewáhlt. Denn eigenartig genug ist doch, dafi seine in Bild und Aufbau derart spannende und schöne Hochlandschaft weithin unbekannt und unbeschrieben blieb. Die Naturwissenschafter, Geologen vornehmlich, kennen es wohl. Paul Niggli schreibt: Die weifigelbe Dolomitlandschaft von Casaccia an der Lukmanierstrafie, der wildzackige Dolomitgipfel des Pizzo Columbe zwischen den Gneisgipfeln Scai und Pizzo Lucomagno, die durch kohliges Pigment schwarz gefárbten, von Runsen und Tobeln durchbrochenen Bündnerschieferberge der Ganna Negra und des Scopi ergeben auf engstem Raume in Farbe und Gestalt eine Mannigfaltigkeit, wie sie sonst kaum aus andern Teilen der Alpen bekannt ist. Auch in Fachbüchern über Schweizer Strafien wurde der Lukmanier schon als eine der interessantesten Strafien der Schweiz bezeichnet. Und neben der Medelser Schlucht werden gerade einzelne Stellen der Südseite besonders hervorgehoben. Schliefilich sei dem Verfasser gestattet, seine Untersuchungen der letzten zehn Jahre anzuführen - wir verweisen auf das Literaturverzeichnis am Schlusse des Textes. In der Tat handelt es sich dabei um die einzige gesamtheitliche Sonderuntersuchung dieses Alpentals. Valle del Lucomagno ist die Talbezeichnung in der neuenLandeskarte, an deren mundartliche Schreibweise wir uns haltén. Heute indessen immer noch geláufiger ist das áltere Val Sta. Maria, wie es der Topographische Atlas verzeichnete. Mit der neuen Landeskarte habén auch in diesem Gebiet zahlreiche Namen von Siedelungen und Gelánde Anderungen oder Umstellung erfahren; sie werden bekanntlich in der

Termékadatok

Cím: Der Lukmanier [antikvár]
Szerző: Dr. Walter Laedrach , Prof. Dr. Georges Grosjean Valentin Binggeli
Kiadó: Verlag Paul Haupt
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 180 mm x 240 mm
Dr. Walter Laedrach művei
Prof. Dr. Georges Grosjean művei
Valentin Binggeli művei
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