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Abb. 1 - Der Pitti PalastDER PITTI PALASTDieser Palast (Abb. 1) von grossartigem Ausmass schliesst szenogra-phisch einen leicht ansteigenden Platz auf dem Abhang des florentiner Hügels namens Boboli, auf der linken Seite des Arnos, ab. Es handelt sich hier um den grössten herrschaftlichen florentiner Wohnsitz. (Lángé der Fassade 205 m, Höhe 36 m.) Luca Pitti, ein ehrgeiziger, reicher Bankier (1395-1472) beauftragte dazu Brunelleschi, der 1440 den Plan für den Bau vorlegte. Obwohl das heutige Gebáude das Resultat der in vier Jahrhunderten angebrachten Ánderungen ist, weicht das Originalprojekt in Bezúg auf Form und Grösse kaum da-von ab. Luca Pitti gab den grössten Teil seines Vermögens zum Aufkauf der Háuser aus, die alle abgebrochen werden sollten, da-mit der Palast immitten eines grossen Platzes entstehen konnte. Es wurde ein Bau von grosszügigen Ausmassen geplant; in der Tat sollten die Fensterbogen nicht kleiner als das Eingangstor des Medi-ci-Palastes sein . Nach Brunelleschis Tod im Jahre 1446 ging der Auftrag an Luca Fancelli über, der 1458 mit den Arbeiten begann. Luca Pitti wurde in eine grosse Verschwörung verwickelt, deren Ziel es war, die Macht der Medici zu brechen, die zu jener Zeit ihre Kontrolié über die stádtischen Institutionen immer mehr ver-stárkt hatten. Dieser Verschwörung sollte Piero der Gichtige zum Opfer fallen, was aber durch die Umsicht seines Sohns Lorenzo