Bővebb ismertető
Die Benediktinerabtei ist ein alter, heiliger Ort Ungarns. Die Kirche, im Einklang mit der aufgehenden und untergehenden Sonne, verbirgt einen Schatz, die Krypta des Gründers und Königs Andreas 1. Pilger und Touristen richten, nachdem sie die Kirche betreten haben, den Blick unwillkürlich auf den reich verzierten Hauptaltar, und dann auf die Bilder an der Decke, die den geschlossene,n Raum weit zu öffnen scheinen, und somit Himmel und Erde miteinander verbinden, «i« König Andreas I. stiftete das Kloster auf der Halbinsel Tihany, die sich weit in den Balaton hinein erstreckt, im Jahre T055, damit es einen Ort gibt, wo für Ihn und seine Familie auch später gebetet wird. Die Stiftungsurkunde wurde auf Latein abgefasst, wie bestätigend, dass europäische Kultur hier schon vor tausend Jahren gab - im Karpatenbecken, wo auch unsere Vorfahren wohnten und ungarisch sprachen. Die ungarischen Wörter im lateinischen Text sind der Beweis dafür. •!< Es gibt heilige Orte, deren Seele, deren Geist man spüren kann. Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurde hier das Leben der Mönche mehrmals unmöglich gemacht, doch unsere Vorfahren wagten immer wieder den Neuanfang. Was zerstört war, wurde neu errichtet; geistige Schätze und seelisches Reichtum wurden bewahrt und weitergegeben. Denn jede Gemeinschaft, jede Nation, jedes Volk hat diese bitter nötig. Es gibt Orte, die einen dabei unterstützen, Stille und Frieden zu finden. Man muss sich nur trauen, die Welt als Schöpfung Gottes staunend wahrzunehmen, die Schöpfung, die sich immer ändert und