Bővebb ismertető
Die sozialdemokratische Partei des Somogyer Komitates hat (noch zur Zeit der Berinkey-Regierung), mit den Gutsbesitzern des Komitates Verhandlungen eingeleitet bezüglich des Kollektivvertrages der landwirtschaftlichen Angestellten. Die Gutsbesitzer nahmen zuerst mit wortloser, später mit lauf er Bestürzung die Lohnforderungen der Arbeiterschaft entgegen und wiesen mit pünktlichen Berechnungen nach, dass kein einziges Gut diese Lohnbelastung ertragen könne und somit die Wirtschaft unmöglich werden müsse. Die Vertreter der sozialdemokratischen Partei blieben unerschütterlich und schliesslich unterschrieben die Gutsbesitzer doch den Kollektivvertrag. INach dem 21. März wurden sämtliche Grundbesitze Gemeingut. Der landwirtschaftliche Ärbeiter ist kein Angestellter mehr, sondern in gewisser Hinsicht auch selbst Besitzer: Teilbesitzer, Genossenschaftsmitglied. Die Ärbeiter- Genossenschaftsmitglieder werfen nunmehr einer nach dem anderen ängstlich die Frage auf: Ob die Bezüge, welche der Kollektiv-oertrag für sie festgestellt hat, nicht übermässig grosse seien, ob die Wirtschaft solcherart für sie einträglich sein werde und ob man nicht die Ausgaben auf irgend eine Weise ermässigen könnte? Was ist geschehen? Wie ist dies möglich? Nichts anderes ist geschehen, als dass die landwirtschaftlichen Arbeiter, als sie ihre Forderungen unterbreiteten, genau gewusst haben, dass die Erfüllung der Forderungen die rentable Privatwirtschaft beinahe unmöglich macht. Ihr Interesse war jedoch nicht, die rentable Privatwirtschaft zu ermöglichen, im Gegenteil: ihr Interesse war sie unmöglich zu machen. Deshalb haben sie sehr richtig damals keinen Heller nachgelassen Dagegen werden sie, sehr richtig, jeizt nachdenklich, als der Boden Gemeingut geworden und es in ihrem Interesse gelegen ist, dass die Wirtschaft rentabler sein werde. Es wirft sich jedoch die Frage auf: weshalb haben die Grundbesitzer den Kollektivvertrag angenommen, trotzdem der Vertrag die nutz-3