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Vorwort des geschichtswissenschaftlichíín Gutacii'H-KS
Der vorliegende Band ist von einem wahren Helden geschrieben worden, der im Jahre 2005 gestorben ist. Er gehörte zu denjenigen Freiheitskämpfern, die die Geschehnisse und die Geschichte der Revolution des Jahres 1956 authentisch vertreten und vertreten haben. Er war einer der Helden, die mit ihren Kameraden während der Revolution und des Freiheitskampfes für die Freiheit des von den sowjetischen Truppen besetzten Ungarns gekämpft hatten. Sie haben einen Kampf gegen die kommunistische Diktatur und gegen die damals größte Armee der Weit geführt. An den Kämpfen nahmen überwiegend Jugendliche teil, viele von ihnen waren sogar Minderjährige. Diese Helden standen den sowjetischen Panzern Auge in Auge. Während der sowjetischen Besetzung und der kommunistischen Diktatur (bis 1989) haben viele der Überlebenden ihr Vaterland verlassen, weil sie entweder zum Tode oder zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden wären. In dieser Epoche erlebte die Geschichtsfälschung ihren wahren Höhepunkt, da man die Geschehnisse des Jahres 1956 vor der Weltöffentlichkeit als eine Konterrevolution von reaktionären und faschistischen Elementen darzustel len versucht hatte. Was aber damals geschah, war eine Revolution, weil sie sich gegen eine illegitime Macht und eine gnadenlose Diktatur gerichtet hatte.
Es wäre in einer „normalen" Demokratie unvorstellbar, dass die Nachfolgerpartei der damaligen Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei - die heutige Ungarische Sozialistische Partei - und deren Mitglieder nun zum dritten Male ins Parlament gewählt worden sind. In Ungarn ist es leider möglich. Im Jahre 2006, in dem das ungarische Volk das 50-jährige Jubiläum der Revolution feiert, hat Ungarn eine Regierung, deren Vorgängerin vor 1989 dafür gesorgt hatte, dass diejenigen, die mit den Gedanken der Kommunisten nicht einverstanden waren, hingerichtet oder eingesperrt wurden. Aber niemand denkt daran, sich für das damals begangene Unrecht zu entschuldigen.
Dieses von Gergely Pongrátz geschriebene Buch trägt dazu bei, dass man die wahre Gesch ichte der Revolution des Jahres 1956 kennen lernt, von jemandem, der al I das hautnah und aktiv kämpfend miterlebt hatte. Gergely Pongrátz gründete 1999 in der 4 km von Kiskunmajsa entfernt gelegenen Marispuszta das bisher einzige Gedenkmuseum der Revolution von 1956. Er hat damit den Helden von 1956 ein Denkmal gesetzt. Auch die ökumenische Kapelle und das Jugendlager sind mit seinem Namen verbunden, die sich in der Nähe des Museums befinden. Diese Einrichtungen dienen zur Erinnerung und zum Erinnern, damit - gegen den erklärten Willen vieler und trotz der heute noch immer wieder auftauchenden Geschichtsfälschungen - die Nachwelt die Wirklichkeit der Revolution und des Freiheitskampfes kennen lernen kann.
Das Buch gliedert sich in 21 Kapitel. Diese dem ungarischen Originaltext weitestgehend entsprechende Übersetzung stammt von Árpád Parzer, der auch infolge der blutigen Vergeltung sein Vaterland, Ungarn verlassen musste. Herr Parzer lebt