Bővebb ismertető
Zur BenutzungDiese Schrift wendet sich in erster Linie an den Geschichtslehrer aller Schularten. In einer exemplarischen Exkursion will sie programmatische Hilfen für einen Geschichtsunterricht im Deutschen Museum anbieten.Teil I:Es wird die gesamte Führungslinie durch die einzelnen Abteilungen des Deutschen Museums dargestellt, die verschiedenen Ansätze und technischen Lösungen zur Entwicklung und zum Einsatz der Dampfmaschine werden angesprochen. Die vorgeschlagene Auswahl einzelner Objekte der Sammlungen soll einen gezielten Rundgang mit Einblicken in die geschichtliche Entwicklung ermöglichen.Die Objekte werden technisch beschrieben.Unter folgenden Zeichen finden Sie:? Zusammenfassung wichtiger Grunderkenntnisse und Lerninhalte im BegleittextZ Zusatzangebot, das aber beim Basisdurchgang außer acht gelassen werden kannt Führungslinie laut LageplänenTeil II-IV:Hier finden Sie exemplarische Zusatzinformationen, Zeittafeln, Grundinformationen über technische Abläufe, über die technologische Entwicklung und über weitere historische Bezüge in Kombination mit anderen Fächerverbindungen.Zum Inhalt:Erfinder und Maschinenbauer arbeiteten bereits im 17. und 18. Jahrhundert immer zielstrebiger an der Entwicklung einer von Wasser- und Windenergie unabhängigen, wirtschaftlich brauchbaren und leistungsfähigen Form einer Wärmekraftmaschine. Als es gelang, die Kraft des sich ausdehnenden Wasserdampfes in einer Maschine künstlich zu erzeugen und zu nutzen, war eine technische Revolution eingeleitet, die das wirtschaftliche und kulturelle Leben des Menschen und die Arbeitswelt bis auf den heutigen Tag in hohem Maße beeinflußt und geprägt hat. Die ungeheure Umwälzung in Technik und Industrie führte zu einer nicht weniger wichtigen Revolution auf Rädern" und darf als Geburtsstunde des modernen Verkehrswesens bezeichnet werden.Die besondere Bedeutung dieser historischen Leistung kommt im Deutschen Museum durch eine Reihe von technischen Darstellungen des Entwicklungsganges in Originalen, Modellen, Graphiken, Zeichnungen und Schaubildern überzeugend zum Ausdruck.Anhand eines Modellbeispieles soll versucht werden, einen praxisnahen Leitfaden zu erstellen, der entscheidende technische und wissenschaftliche Entwicklungen zur Dampfkraft an ausgewählten Objekten verdeutlicht, wichtige Zusammenhänge und Details zum besseren Verständnis aufzeigt, die wechselseitigen Beziehungen zwischen Technik, Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft am konkreten Lehr- und Lerngegenstand zur Sprache bringt und die Auswirkungen durch den Wandel der Arbeitsund Lebensverhältnisse der Menschen verdeutlichen kann. Im Lernort Museum bietet sich durch das fächerübergreifende, exemplarische Lernen am historischen Objekt die Chance zu einer echten Begegnung.Die gemachten Vorschläge sollen dazu anregen, aus dem sehr umfangreichen Angebot der Objekte technische und historische Schwerpunkte nach eigenem Ermessen auszuwählen und auch nach persönlichen Vorstellungen zu ergänzen und unterrichtlich aufzubereiten.Darstellung der geschichtlichen Exkursion im ÜberblickDie Führung durch die Gesamtanlage Bergbau schafft einen ersten Eindruck und Uberblick. Wir lernen die Möglichkeiten zur Entwässerung der Schächte und Stollen kennen, erproben im Selbsver-such die Modelle dampfbetriebener Pumpen und erkennen im weiteren Duchgang Vorteile beim Kohle-und Erzabbau bzw. bei der Verhüttung.In der Kraftmaschinenhalle finden wir zunächsteine übersichtliche Darstellung der vorindustriellenEnergieformen:- Muskelkraft-Wasserkraft-WindkraftSie führen uns direkt zu den Vorläufern der Dampfmaschine, deren Verbesserung und Weiterentwicklung an zahlreichen Objekt- und Modellbeispielen aufgezeigt wird.Der Besuch der Werkzeugmaschinenhalle (Gesamtanlage einer Maschinenhalle des 19. Jahrhunderts) zeigt an ausgewählten Beispielen typische Arbeitsmechanismen.Technische Schwerpunkte setzen die Hallen Schifffahrt, Kraftfahrzeuge und Eisenbahn. Sie zeigen den revolutionären Charakter der technischen Entwicklung besonders deutlich. Hier bietet sich eine Erkundung nach folgenden Gesichtspunkten an: Antriebsart und Funktionsentsprechung, technische Besonderheiten und technischer Fort-