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vJel/t weiß ich, was du an/iehcn niußl", rief sie mir entgegen; und da sie ein aufgeschlagenes Buch vor sich her-Irug. war unschwer zu erraten, was kommen würde. Was wann anzielien?" l'ragie ich. Faliren wir tiuu in die Schweiz oder nicht?" Ciewiß fahren wir", sagle icli. Wenn ein Dresdner \ on der Schweiz" spricht, denkl er niu- in den sehensten Fällen an Oa\ os oder Tnlerlaken. Meist meint er die Schweiz vor der eigenen Haustür, die Sächsische.,Jch lese dir's vor. .Die Kleidung sei I)equem und anständig. Man suche dabei, sov iel als möglith, alles Auffallende. Auszei(hnende zu vermeiden. Ein ganz kurzer Leihrock oder Frack \ on beliebiger, nur nicht zu dtmkler, am besten meliei ter Farbe' " Ein meherter Frack . . . W as hast du denn da füi* ein i3uch?" Aus dem Jahr 1805. Es geht noch weiter. .Endlich rate ich auch, nicht ohne Handschuhe zu reisen, um die Hände, die besonders auf Fußtouren leicht von Sonnenbrand, vStaub und Schweiß leiden, gut zu conservieren, teils auch, weil manche Wirte \'on der Beschaffenheit der Hände auf den Sland der Reisenden schließen und danach ihr Betragen einzurichten pflegen.'"Am Anfang des vorigen Jahrhunderts w ar es noch neu, daß man nach der Sächsischen Schweiz fuhr und in dem Ländchen der Schiffer, SchifTszieher, Steinbrecher, Waldarbeiter und Bergbauern. in einer Gegend häufigen Hungers, Geld unter die Leute brachte. Jedermann war auf seine Weise bemüht. \on den Fremden zu profilieren. Die eiiu'n führten gegen ein Trinkgeld die Besucher, trugen ihnen das Gepäck nach oder schleppten ältere, beleibte Damen in Tragsesseln auf den Basteifelsen. zum Kuhstall oder gar bishinunter nach Herrnskretschen; die anderen, die im Jahr8