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Die Wahlen zur Votkskammer der DDR am 18. März 1990 markieren eine historisch wichtige Zäsur: es sind die ersten freien Wahlen in diesem Teil Deutschlands seit dem 5.März 1933, als die letzten Reichstagswahlen der Weimarer Republik stattfanden, beeinträchtigt bereits durch den beginnenden NS-Terror. Die Volkskammer-Wahl vom 18. März besiegelt zugleich mit dem Stimmzettel das Ende der kommunistischen Herrschaft nach rund 45 Jahren. Wahlverlauf und Wahlergebnis dokumentieren zudem den Einheitswillen der Deutschen in der DDR. Kaum zwei...
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Die Wahlen zur Votkskammer der DDR am 18. März 1990 markieren eine historisch wichtige Zäsur: es sind die ersten freien Wahlen in diesem Teil Deutschlands seit dem 5.März 1933, als die letzten Reichstagswahlen der Weimarer Republik stattfanden, beeinträchtigt bereits durch den beginnenden NS-Terror. Die Volkskammer-Wahl vom 18. März besiegelt zugleich mit dem Stimmzettel das Ende der kommunistischen Herrschaft nach rund 45 Jahren. Wahlverlauf und Wahlergebnis dokumentieren zudem den Einheitswillen der Deutschen in der DDR. Kaum zwei Monate später, am 6.Mai 1990, wurden die Wählerinnen und Wähler in der DDR zur ersten freien Kommunalwahl wiederum an die Urnen gerufen. Seitdem existieren in der DDR demokratisch legitimierte Parlamente und Gremien auch auf kommunaler Ebene. Zwei Wahlen also von so herausragender historischer Bedeutung, daß es angebracht erscheint, sie in unserer Schriftenreihe zu dokumentieren. Wir tun dies allerdings mit einem besonderen regionalen Bezug und konzentrieren uns auf die drei Nordbezirke der DDR, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg, die noch in diesem Jahr zum Land Mecklenburg-Vorpommern zusammengefügt werden. Mit der Wiederbegründung der Länder und den ersten freien Landtagswahlen am 14. Oktober 1990 wird es dann auch auf der mittleren Ebene demokratisch legitimierte Staatsorgane geben. Wir Schleswig-Holsteiner fühlen uns den Nachbarn in Mecklenburg nicht nur aus geographischen und historischen Gründen verbunden. Auch in Mentalität und Sprache verbindet die Niederdeutschen in Ost und West vieles. Die über 40jährige Trennung und unterschiedliche politische und gesellschaftliche Entwicklung haben die gemeinsamen Wurzeln nicht abtöten können. Insofern ist es naheliegend, daß die SchleswigHolsteiner sich persönlich und in ihren politischen und gesellschaftlichen Institutionen und Organisationen beim demokratischen Wiederaufbau in Mecklenburg-Vorpommern besonders engagieren. Dieses Heft unserer Schriftenreihe soll die beiden Wahlen vom 18. März und 6. Mai 1990 ausführlich dokumentieren und auch das Umfeld verdeutlichen, in dem diese Wahlen stattfanden. Es wendet sich gleichermaßen an die politisch interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern wie in SchleswigHolstein. Als Autoren haben wir für dieses Heft eine Reihe von Wissenschaftlern aus Mecklenburg gewinnen können. Die

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Cím: Die ersten freien Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern 1990 [antikvár]
Szerző: Dr. Friedrich-Wilhelm Schwenn , Dr. Hans-Ulrich Behm Dr. Wolfgang Donner
Kiadó: Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3883120413
Méret: 150 mm x 210 mm
Dr. Friedrich-Wilhelm Schwenn művei
Dr. Hans-Ulrich Behm művei
Dr. Wolfgang Donner művei
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