Bővebb ismertető
VorwortBis auf 8,77 Méter stieg das Wasser der Elbe an. Seit jenem Tag im Jahre 1845 sprachen die Men seben voller Respekt und Fiireht von der Sách-sischen Sintflut".Doch selbsl diese historisehe HÖchstmarke hat nun keinen Bestand mehr. Das Hochwasser, das im August 2002 Sachsen heimgesueht hat, übersteigt alle bisherigen Rekordpegel und es sprengt auch alle unsere Vorstellungen davon, was Naturgewalten in Mitteleuropa anrichten können.Ist diese groíse Flut ein einzelnes, beispiello-ses Jahrtausendereignis oder kündigen sich mit ihr unabsehbare Veránderungen des Klimas und damit unseres ganzen Lebens an?Die Flut-Trasödie hat vielen Menschen dasoLeben und die Gesundheit gekostet. Tausende Existenzen sind vernichtet, die Aufbauleistung der vergangenen zwölf Jahre wurde in weiten Teilen unseres Landes zerstört.Neben derLandeshauptstadt Dresden sind vor allém die Stádte und Dörfer im Erzgebirge und in den Táléra und Flussauen der Mulde, Zschopau und Flöha betroffen. Nach tagelangen Regenflllen, mit den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Niederschlágen, ra-sten Flutwellen von drei und vier Metern Höhe zu Tal. Sie schlugen eine Schneise der Zerstörun-gen, rissen Mauser, Brücken und Straísen mit und setzten ganze Innenstádte unter Wasser.Die Scháden werden sich zu Milliarden-Betrá-gen summieren und es wird Jahre dauern, bis Sachsen wieder dort angekommen ist, wo das Land vor dem 13. August 2002 bereits gewesen war. Trotz der vielen schrecklichen Ereignisse machten die Menschen im Katastrophengebiet aber auch eine beglückende Erfahrung: Ein un geheures MaL an Solidaritát zeigte sich. Ein Lichtblick, der Mut macht.Die Berichte und Bilder, die wir Journalisten in diesen Tagén schreiben und fotografieren mussten, informieren aber nicht nur über eine Katastrophe, sondern sie habén auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. In Sachsen und darüber hinaus.Die vorliegende Chronik der Ereignisse doku-mentiert die grolse Flut, ihr Entstehen und ihre verheerenden Wirkungen. Damit macht dieses Buch für jeden Leser deutlich, wie viel Hilfe, Tat-kraft und Engagement für lange Zeit notwendig sein werden.Wir danken allén Reportern, Fotografen und Nachrichtenagenturen, die mit ihrer journalisti-schen Arbeit diese Dokumentation möglich ge-macht habén. Der Erlös soll unser bescheidener Beitrag zu einem groLen nationalen Aufbau-werk sein.Dieter SoikaChefredakteur Freie Presse