Bővebb ismertető
Nicht weit von dem altén fránkischen Stádtchen Creglingen entfernt liegt im Münstertálchen, einem Seitental desTaubergrundes, über der altén FahrstraBe nach Rothenburg ob der Tauber mitten in ihrem umwehrten Gottesacker die Herrgottskirche. Es ist ein reizvolles Bild voll friedlicher Stimmung, wie sich die altersgrauen, efeuumwachsenen Mauern der Kirche von dem frischen Grün der ruhigen Hügellandschaft mit ihren Wiesen, Weinbergen und Wáldern abheben. Die hauptsachlichsten Daten des Kirchenbaus sind bekannt. Im Jahre 1384 veranlaBte die wunderbare Erscheinung des Leibes Christi an der Stelle des Standorts der Kirche die Brüder Conrad und Gottfried von Hohenlohe-Brauneck zu Ehren und mit dem Namen des Leibes Christi" eine Kapelle zu errichten, die 1389 von dem Würzburger Suffraganbischof geweiht undl404 vom Papste bestátigt wurde. Schon 1430 erhielt sie zu der Anfangs bestehenden, zweineue Pfründen an die Altáre Johannes des Táufers und des Evangelisten. Die Kirche, eines der feinsten Werke der Spatgotik im Frankenlande, aüü. i ist einschiffig mit hochgesprengter spitzbogiger Holzdecke und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem kreuzgewölbtem Ghor. An die Nordseite des Ghors ist die Sakristei angebaut, an seiner Südseite in der Ecke beim Schiff steigt ein achteckiges Treppentürmchen zierlich empor, ein kleiner Dachreiter erhebt sich über dem Ghordach. Das ÁuBere der Kapelle zeigt schöne architektonische Einzelheiten: an der Westseite das reich ausgebildete Hauptportal, das von Pfeilern mit Baldachinnischen und FialenabschluB flankiert ist; die Türgewánde sind reich profiliert durch tief ausgehöhlte Kehlen und flachnasige Rundstábe, in dem Giebel des steil ansteigenden krabbenbesetzten Wimpergs hángt durchbrochenes BlendmaBwerk, das aus VierpaBund Lilienformen mit rundem Stabwerk besteht. Einfacher, aber von ahnlichem Aufbau sind die gegen Westen gerückten Süd- und Nordportale; an letzterem originelle Konsolen an den Fialen, bártiger Kopf und zwei Háhne (erneuert). Die zwei- und dreiteiligen Fenster besitzen elegante MaBwerkformen, die sich in der Hauptsache aus Kleeblatt, Drei- und VierpaBformen zusammensetzen, auch die Fischblase ist vorhanden und besonders geistvoll an der Rose über dem Westportal und dem zweiten Fenster an der Nordseite gegen Osten ausgebildet. Das Steingewölbe des Ghors prágt sich auBen an den Strebepfeilern