Bővebb ismertető
Die Liineburger Heide ist eine Welt für sich. Mit ihren ernst gezogenen Hügellinien, den um die Sommerwende aufflammenden Blütenmeeren, aus denen Wacholder aufragen, nordische Blöcke (Findlinge) schimmern, sondert sie sich streng von den anderen deutschen Landschaften. Unter ihren Begriff fallen die Heidefláchen, Moore und Wálder jenes Raumes, der nördlich in der Elbe, südlich in der Aller, westlich in den Niederungen von Wümme und Este begrenzt wird und im Osten nur unwesentlich über das Talbett der Ilmenau hinausragt. Wer aus dem Síiden kommt, wer die Seele des deutschen Bergwaldes in sich trágt, mag zunáchst im Bann der altén Meinung befangen sein: eine öde, traurige Gegend, ohne Táler, ohne Seen, ohne Laubholz" - sobald er aber verweilt, wird ihm eine bunte Mannigfaltigkeit aufgehen. Ihm wird eine Ahnung kommen von der Gewalt vorzeitlichen Geschehens. Riesenkráfte formten diesen Boden. Aus Skandinavien und Finnland quoll das Gletschereis vor, füllte das Becken der Ostsee, begrub den deutschen Norden und fand erst seinen Stillstand, als der geringer werdenden Belastung durch Neuschnee ein durch Besserung des Klimas begiinstigtes vermehrtes randliches Tauen entgegentrat. Die alte Tertiárlandschaft sowie die von Kreide ummantelten und, wie bei Lüneburg zum Beispiel, durchragenden Salzhorste wurden vom Inlandeis bedeckt. Das Eis zerfeilte, zersplitterte die mitgeführten nordischen Blöcke. Am Gletscherrande bildeten sich Endmoránen, die, bei neuen VorstöHen eingeebnet oder mit Schutt und Lehm íiberschiittet,