Bővebb ismertető
Wer in den Wundern der Frühlingstage andáchtig die Auferstehung der Natúr miterlebt, der fühlt sich jeder knospenden und blühenden Pflanze menschlich verbunden. Ihr Werden-Sein-Vergehen ist Art von unserer Arti sie ist uns Symbol des menschlichen Lebens. Das Knospen und Treiben wird dann wohl als anmutiger Gegensatz zur vermeintlichen Starrheit der toten" Natúr empfunden, als ob der Fels, der Berg, der ganze Formenreichtum unserer heimatlichen Landschaft von Ewigkeit her unveránderlich, auch unveránderlich für die Ewigkeit bestimmt wáre. Und doch unterliegt auch hier alles einem steten Wandel. Die Verwitterung zermürbt und zerstört unablássig das Gestein; das rinnende Wasser trágt den Schutt Korn um Korn zu Tal, dem Meere zu. Jahrmillionenlange Zerstörungsarbeit erniedrigt die höchsten Bergzüge, löscht sie vollstándig aus. Auch für die tote Natúr gilt das Gesetz vom Werden und Vergehen, nur in Zeitráumen, die sich nicht dem Mafistab des kurzen menschlichen Lebens fügén. Von den Landschaften unserer Heimat geben die hier gebotenen Bilder eine neue, ungewohnte Ansicht; von den Landschaften soll einleitend auch die Rede sein. Dreiteilung des Landes Jeder Ausblick von einem erhöhten Punkt unseres Hügellandes, schöner noch und einprágsamer vom Flugzeug aus, zeigt die natürliche Dreiteilung der Schweiz in Alpen, Mittelland und Jura. Wie eng auch unserem Land der Rahmen gesetzt ist, so dafi wir aus hoher Luft einen grófién Teil auf einmal überschauen können - die Formen lassen sich keineswegs in diesen drei Begriffen unterbringen. Der Jura ist ein anderer in den máchtigen Parallelketten des Südwestens als in den eintönigen Plateaufláchen der Fran-