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VORWORT
Im Februar 1961 begann ich meine Arbeit. Da wir über kein wogulisches Wörterbuch verfügen, das wissenschaftliche Ansprüche befriedigt, habe ich das Material aus kleinen Wörterverzeichnissen, weiterhin aus Munkácsis und Kannistos reichen Textsammlungen aus der Volksdichtung entnommen. Auch die in der Fachliteratur bereits veröffentlichten etymologischen Zusammenstellungen habe ich aufgesammelt. Im Frühling 1961 stellte mir Matti Liimola mehrere solche Angaben aus dem handschriftlichen lexikalischen Nachlaß von Kannisto zur Verfügung, über welche ich bereits von anderen Verfassern (Ahlqvist, Munkácsi) Materialien besaß. Für seine Gefälligkeit spreche ich auch diesmal meinen Dank aus. Gleicherweise sage ich Béla Kálmán Dank, dessen handschriftliches lexikahsches Material ich durchsehen durfte sowie János Gulya, aus dessen handschriftlicher Arbeit »Die alten wogulischen Dialekte« ich mehrere wogulische Belege aus dem 18. Jahrhundert gebrauchen konnte.
Die Transkription der wogulischen Belege ist nicht einheitlich. Im allgemeinen befolgte ich die Aufzeichnungen der einzelnen Sammler. Nur in einem Fall wich ich davon ab: in den meisten Fällen transkribierte ich die Angaben von Kannisto phonematisch. In der phonematischen Transkription wendete ich die von W. Stei-nitz (WogVok.) ausgearbeiteten Prinzipien an. In manchen problematischen Fällen konnte ich die Phonemanalyse nicht durchführen; hier behielt ich Kannistos Angabe unverändert bei. Auf diesen Umstand wird durch das Zeichen( ^) vor dem Beleg hingewiesen.
Meine Arbeit wurde im April 1967 als eine Dissertation für die Erlangung des Grades >>Doktor der Sprachwissenschaften« zur Diskussion gestellt. Die Opponenten waren die Professoren Dávid Fokos, Béla Kálmán und V. I. Lytkin. Ihre kritischen Bemerkungen — für die ich mich auch an dieser Stelle bedanke — habe ich in der endgültigen Fassung der Arbeit weitgehendst berücksichtigt.