Bővebb ismertető
I.Historischer RückblickMit dem Gesetz Nr. 23/1939 verfügte das Ungarische Parlament zurVerbesserung der höheren technischen Fachausbildung die Gründung der Technischen Universität für Schwerindustrie in Miskolc. Die Universität umfasst die Fakultäten für Bergbau, Hüttenwesen und IVIaschimenbau."Die neue technische Universität im Zentrum des Borsoder Industriegebietes kann allerdings dank ihrer Fakultäten für Bergbau- und Hüttenwesen auf eine Vergangenheit von mehr als zweihundert Jahren zurückblicken. Der Rechtsvorgänger beider Fakultäten war bis 1919 in Selmecbánya (Schemnitz), dann bis 1949 in Sopron tätig (zwischen 1934 und 1949 gehörten die Fakultäten verwaltungsmässig zu der jetzigen Budapester Technischen Universität). Die Lehrstühle der Fakultäten wurden zwischen 1949 und 1959 allmählich nach Miskolc übersiedelt.1735 wurde in Selmecbánya auf Veranlassung der Wiener Hofkammer eine Bergschule gegründet, um zwecks Aufschwung der Edelmetall- und Kupfergewinnung in Ungarn, die auch nach europäischen Masstäben bedeutend war, Fachleute ausbilden zu können, die den Anfordenungen der beginnenden Industrierevolution gewachsen sind. Der erste Lehrer der Bergschule war Sá/nue//W//roi//7/, der Ingenieur und Mathematiker von europäischem Ruf, eine hervorragende Persönlichkeit der ungarischen Kartographie.Zwischen 1763 und 1770 - mit der Gründung freier Lehrstühle - wird die Bergschule nach und nach zu einer wirklich höheren Lehrsanstalt, zur k. u. k. Bergakademie erweitert. Mit der Leitung des ersten Lehrstuhls Lehrstuhl Yw Hüttenwe-sen-Chemie-Mineralogie wird 1763 der Antiphlogiston-ChemikerN.J.Jacquin betraut,der. später Professor und Rektor der Wiener Universität wurde. Sein Nachfolger ist der Chemiker und Mineraloge J. A. Scopoii, der von Schemnitz an die Universität von Pavia berufen wird. Den zweiten Lehrstuhl Lehrstuhl iür I\^athematil(-I\^echanik-Maschinenkunde-übernimmt 1765 N. Poda, fachkundiger Beschreiber der weltberühmten Schemnitzer Bergmaschinen. Mit der Gründung des dritten Lehrstuhls - Lehrstuhl für Bergbaukunde-im Jahre 1770 entsteht die Organisationsstruktur der Akademie mit drei Studienjah-