Bővebb ismertető
I. Budapest in der Römerzeit Am Ort von Budapest errichteten die Römer die erste Stadt: Aquincum, die sich während eines einzigen Jahrhunderts zur Hauptstadt der Provinz Pannonien herauswuchs. Die Stadt entfaltete sich im Laufe der 1. und 2. Jahrhunderte aus drei Siedlungskernen von demselben Namen aber von verschiedenen Rechtsstellungen stufenweise: aus dem Wohnviertel der eingeborenen keltischen Eravisker, vom Lager der Legion (der militärischen Einheit) bzw. aus der Bürgersiedlung. Auf einer Landkarte werden Ort, Erstreckung und Anknüpfung der auf vom Gebiet von Budapest ausgegrabenen römischen Siedlungen vorgeführt. Die Ausstellung folgt der Entfaltung der römischen Stadt, macht die charakteristischen Züge der aufgereihten Siedlungsteile bekannt, schildert die politische Rolle von Aquincum und das hohe Lebensniveau der bürgerlichen Einwohnerschaft. In der Zeit der römischen Eroberung - in den Jahrzehnten um Anfang unserer Zeitrechnung - bewohnten Kelten die Budaer Seite der heutigen ungarischen Hauptstadt. Das Stammzentrum der Eravisker erhob sich am Gellértberg, ihre Gewerbeanlage, wo sie sich mit Handwerk beschäftigten, erstreckte sich im Tabán bis zur Fähre am Donauufer. Der Friedhof der Eravisker wurde am Fusse des Berges, auf der Seite von Lágymányos gefunden. Mit archäologischen Ausgrabungen wurde die Siedlung vom Gellértberg- Tabán der Eravisker durchforscht. Die Landkarte und die Fotos legen die Wohnhäuser von Terrassenbau und die mit Lagergruben umzogenen Werkstätten dar. In der Vitrine können je eine Kollektion der lokal hergestellten Waren - Tonware, Bronzeschmuck mit durchbrochenem Muster - besichtigt werden. Die römischen Okkupanten siedelten die Eravisker von der aus strategischem Gesichtspunkt wichtigen Höhe neben die neuerbauten militärischen Festungen vom 1. Goldmünze des Kaisers Nero (54-68 u. Z.)