Bővebb ismertető
VorwortIn der Geschichte der Hoechster Farbstoff-Sparte bildete die Herstellung des synthetischen Indigós jahrzehntelang ein zentrales Problem. Um es im Rahmen dieser Schriften-folge darstellen zu können, wáre eine ganze Reihe von Heften erforderlich. Wir sind deshalb Herrn Dr. J.G. Zahn, Heidelberg, dem letzten aus der Garde der Indigo-Chemiker, zu besonderem Dank verpflichtet, dafi er sich der Mühe unter-zog, einschlágiges Material so weit zu sichten, dafi eini-ge Hefte bearbeitet werden können.Dr. Zahn war ara 1. Marz 1913 in Hoechst eingetreten und noch von Dr. Herbert von Meister persönlich als Chemiker für die Indigo-Abteilung engagiert worden. Dieser Abtei-lung hat er den Hauptteil seiner beruflichen Arbeit ge-widmet(pensioniert: 1.7*19^5). In den dreifiiger Jahren bescháftigte er sich erfolgreich mit der Ausarbeitung eines kontinuierlichen Verfahrens der Indigo-Synthese. Voraussetzung war, dafi alle festen Zwischenprodukte um-gangen wurden. Der ganze Ablauf der entwickelten Produktions-gánge mufite sich alsó in flüssiger Phase vollziehen. Seibst dieses, die Herstellung verbilligende Verfahren hátte aber den Indigó nicht mehr davor bewahren können, von mo-dernerén Farben mattgesetzt zu werden. Es ist nicht mehr -jedenfalls nicht in Hoechst - zur Anwendung gekommen.Für Herrn Dr. Zahn war es jedenfalls eine besondere Freude, sein altes Arbeitsgebiet noch einmal von dem umfassenderen Standpunkt, den das Verksarchiv ermöglicht, überblicken zu können.Um zunáchst eine Übersicht über die Teilnahme der chemi-schen Industrie an den Arbeiten zum synthetischen Indigó zu geben, wird eine Arbeit von Herrn Dr. Herbert von Meister vorangestellt, die einen erláuternden Rückblick auf die gesamte einschlágige Patentliteratur zu Anfang des Jahres 19o2 gibt. Dann wird ein Heft über die Hoechster Indigó-