Bővebb ismertető
VorwortDas vorliegende Heft überschneidet sich z.T. mit Heft Nr. 8"Wie die ersten Heilmittel nach Hoechst kamen". DennLudwig Knorr bot, als junger Dozent von 23 Jahren, Hoechstdas Antipyrin an. Schon jene Dokumentation ging ausführ-licher auf den Lebensweg von Ludwig Knorr ein. Wenn jetztdas gleiche Thema behandelt wird, erfordert dies eine kurzeErklärung.Den Arbeiten an den DOKUMENTEN AUS HOECHSTER ARCHIVENliegen meist konkrete Anfragen von Fachabteilungen desUnternehmens, von Hochschulinstituten oder Historikernzu Grunde. Die Hefte waren ursprünglich gewissermaßenNebenprodukte solcher Sucharbeiten. Dieses Arbeitsprinzipläßt sich auch heute nicht verleugnen. Nur dadurch ist esmöglich, die einzelnen Hefte in verhältnismäßig rascherFolge erscheinen zu lassen. Sie wird von allen Lesernals Vorteil empfunden, bringt aber gelegentlich den Nach-teil mit sich, daß das einzelne Heft seine Themen nichterschöpft. Um dies zu vermeiden, werden nunmehr Vorgängesystematischer, d.h. über die konkreten Anlässe zeitlichhinausgehend, weiter verfolgt. Denn die Erfahrung lehrt,daß manche Dokumente erst nach Veröffentlichung einesHeftes auftauchen, und man dann noch weitere Hinweiseerhält. So entdeckten wir die wertvollen Briefe an undüber Ludwig Knorr erst später im Nachlaß von Prof. PaulDuden. Er hatte sie von Schülern Knorrs erbeten, um siefür den Nachruf auf seinen Lehrer und Freund zu verwenden(erschienen in Chem.Ber. ,Jg.1927, S.A l-3o: Ludwig Knorrzum Gedächtnis).Der Arbeit an diesen beiden Archivheften wird der Leseram besten gerecht, wenn er das Suchen nach Unterlagenals kontinuierlichen Prozeß betrachtet. Denn sie wurdenmit Heft 8 nicht endgültig abgeschlossen. Die erste Ver-öffentlichung erbrachte wertvolles neues Material. AmSchluß jenes Heftes wurden zwei Briefe veröffentlicht, ohnedaß darauf in der Einführung Bezug genommen worden war.