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^H ^^ ine Stadt, umgeben von zwei ^^^^^^^ Gebirgen in Ost-Mittel-Europa. ^^^^^^^^^ Eine Siedlung der Bischöfe, Burghauptleute und Künstler, eine Siedlung besessener Handwerker, Waldarbeiter und Weinbauern. Innerhalb ihrer Mauern wurden aus frommen Christen heldenhafte Verteidiger der Burg und aus einfachen Eisenschmieden wahre Kunstschaffende.
Der später als Heiliger verehrte erste ungarische König, Stephan (1001—1038), gründete zur Zeit der Schaffung der christlichen Staatsorganisation als eines der ersten Bistümer das Bistum von Eger. Zu diesem Zweck wählte er den Felsenhügel aus, welcher in das strategisch besonders wichtige Tal zwischen den Gebirgen Mátra und Bükk hineinragte. Auf diesem Felsen markierte er den Platz des Bischofspalastes.
Damals gab es im Karpatenbecken, welches vor nicht allzu langer Zeit erobert worden war, noch ausreichend freies Gelände. Der König übereignete dem Bistum Güter in der Grösse von Komitaten, sicherte ihm Abgaben und auch den Zehnten der in den winzigen Dörfern ansässig gewordenen Ungarn.
Auf dieser Felsenhöhe entstand die erste Stadt. Genaugenommen war es noch keine Stadt, sondern ein kleiner Teil der ungarischen Bevölkerung, der sich von der Macht des Bistums Ruhe, Frieden, Sicherheit und Wohlergehen erhoffte und sich als erster um den erbauten Bischofspalast und die dem heiligen Johannes zu Ehren geweihte Domkirche ansiedelten. Der Evangelist Johannes galt seit dem Mittelalter in ganz Europa als Schutzheiliger der Weinbauern. An den Hügelhängen in der Umgebung von Eger wurde wahrscheinlich schon im 10./11. Jahrhundert Wein angebaut.
Für die Bauarbeiten auf der Anhöhe brauchte
man Arbeitskräfte. Ausser den Ungarn bestand die Einwohnerschaft aus hier ansässig gewordenen Wallonen und deutschen Siedlern. Im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen mehrere im Eger-Tal zerstreut gelegene Dörfer zu einer grösseren Stadt. Um die Gebäude des Bistums und der Kirche reihten sich Wohnhäuser und Werkstätten; Soldaten hielten die Ordnung aufrecht.
Die Soldaten waren deshalb nötig, weil auf dem Weg durch das Tal in nord-südlicher Richtung die mit Handelsware beladenen Planwagen rollten. Dieser Weg war natürlicherweise auch die Heerstrasse. Diese Strasse wurde zur Zeit der Völkerwanderung von der Erdburg verteidigt, die die landnehmenden Stämme auf dem Burgberg bei Felsötärkäny vorfanden, und deren Verteidigungsrolle jetzt der dem Bistum zugedachte Burgbesitz übernahm.
Die erste bescheidende Kapelle wurde für die „Bahnbrecher" errichtet. Das Bistum, dessen Macht und Vermögen gewachsen waren, liess an ihre Stelle im 12. Jahrhundert einen dreischiffigen Dom im romanischen Stil erbauen, der den erstarkten Glauben an das Leben und an Gott ausstrahlte und im ganzen Land kaum seinesgleichen fand.
Die Felsenhöhe bot dem Bistum ausreichend Raum, gegen den mongolischen Angriff im Jahre 1241 gewährte sie jedoch keinen Schutz. Die feindlichen Horden brachen ein, richteten ungeheure Verwüstungen an, setzten die Gebäude in Brand, zerstörten den Dom und schleppten die Schätze weg. Wer von der Einwohnerschaft nicht geflüchtet war, wurde niedergemetzelt.
Das Ausmass der Verheerung war unvorstellbar. Die nach dem Abzug der Mongolen aus den umliegenden Wäldern sich zurückwagenden Einwohner sowie die aus dem Westen kommenden Siedler konnten eine schwache Hoffnung und den Glauben an einen Wiederaufbau höchstens aus dem „herumUegenden Baumaterial", dem Gestein des Felsenhügels und aus den