Bővebb ismertető
U'nter den ungarischen und selbst mitteleuropäischen Kulturgütern aus dem Rokoko des 18. Jalirhunderts stellt die aus Eichenholz geschaffene Inneneinrichtung der Sakristei der Zisterzienserkirche des hl. Johannes von Nepomuk eine einmalige Kostbarkeit dar. Durch die mit reicher Ornamentik und lebendig geschnitzten figuralen Szenen geschmückte Einrichtung fühlt sich der Betrachter nicht nur von ihrer Schönheit, sondern auch von der bravourösen Lösung der Ausführung überwältigt.Nach eineinhalb Jahrhunderten der Türkenherrschaft befreite sich Ungarn von diesem Joch. Die zwei Jahre dauernde Belagerung von Székesfehérvár zwang die türkischen Verteidiger am 19. Mai 1688 dazu, die Stadt an die christlichen Truppen zu übergeben. Nach vielen Sturmangriffen fanden die Sieger in der einstigen königlichen Krönungsstadt keine glanzvollen Palästen und reiche Kirchen, sondern nur deren brandgeschwärzte Ruinen vor. Mit dem Militär kamen gleichzeitig Jesuitenmönche, die noch im selben Jahr vom damaligen Landesherren Leopold I. (Kaiser von Österreich und König von Ungarn) eine endgültige Niederlassungserlaubnis erhielten.Die Jesuitenpatres erwarben in der Stadtmitte eine türkische Moschee mit den dazugehörigen Nebengebäuden, Das hohe Minarett der Moschee kann man noch auf einem um 1740 entstandenen Kupferstich nach einer Darstellung des bekannten Vedutenzeichners Friedrich Bernhard Werner (1690-1778) erkennen. Es wurde dann 1742 zu Beginn der neuen Bautätigkeiten abgetragen. Gut vier Jahrzehnte später - auf dem von der heutigen Fő utca (Hauptstraße), der Szent János közAnsicht von Székesfehérvár ans den 1730er Jahren mit den Gebäuden der Jesuiten vor 1742 (Kupferstich nach F.B.Werner, Museum König Stephan der Heilige")