Bővebb ismertető
Erfurt, die Stadt der Internationalen Gartenbauausstellung iga, die Blumenstadt mit einer beachtlichen, vielseitigen Industrie, mit be-liannten Einrichtungen der Wissenschaft und Kultur, wird eine moderne sozialistische Großstadt - es ist der Wille und die Tat ihrer werktätigen Menschen. Bei einer 1200 Jahre alten Stadt kein leicht zu lösendes Problem. Vieles muß dabei bedacht, manches berücksichtigt, werden, damit Wertvolles der Vergangenheit mit dem Zweckmäßigen, dem Neuen und der Zukunft Entsprechendem harmonisch und sinnvoll verbunden wird.Im histonschen Festsaal des Rathauses kann man das künftige Erfurt en miniature - eine Stadtansicht im Maßstab 1:500 - besichtigen. Aufmerksam verfolgen die das Modell umstehenden Einwohner und ihre Gäste die aufschlußreichen Erläuterungen des Stadtarchitekten. In Aussprachen mit der Bevölkerung erhielten die Experten Hinweise und Ratschläge die wichtig genug waren beachtet zu werden. Immer mehr Menschen werden von der Industrie und den mit ihr verflochtenen wissenschaftlichen Einrichtungen angezogen. Die Bevölkerungsstruktur Erfurts nimmt mehr und mehr die für die entwickelte sozialistische Gesellschaft typischen Wesenszüge hoher Bildung und Kukur an.Ständig wächst die Bezirksmetropole im Südwesten der Deutschen Demokratischen Republik weiter. Wo noch vor Jahren in ländlicher Stille am Stadtrand Ackerbau betrieben wurde.oder wo die Lauben der Kleingartenanlagen die einzigen Bauwerke waren, erheben sich längst in den neuen Wohngebieten zehn- und mehrgeschossige Wohnscheiben und Hochhäuser. In den neu errichteten Krippen und Kindergärten herrscht quirliges Leben und in den neuen Schulen wird für die Zukunft gelehrt und gelernt.Das Problem Bauen berührt in vielen Variationen das Leben der Menschen in der Stadt, deshalb nehmen sie auch so aktiv Anteil bei Beratungen und öffentlichen Diskussionen. Vertraut ist den Erfurtern das durch Jahrhunderte geprägte Panorama ihrer Stadt. So wurde die Stadt schon in der 1493 zu Nürnberg gedruckten Schedeischen Weltchronik, die zu den berühmtesten Druckwerken der ganzen Frühdruckzeit gehört, dargestellt. Der Meister, der diesen Holzschnitt schuf, hatte Erfurt nie gesehen. Erzählungen von Reisenden, von in der Weit herumgekommenen Kaufleuten hatten genügt, dem Künstler ein so plastisches Bild der großen berühmten Stadt in Thüringen zu vermitteln, daß es ihm trotz mancher phantastischer Beigabe gelang, das Typische dieser volkreichen Stadt für die Jahrhunderte festzuhalten. 140 Jahre später veröffentlichte der bedeutende Kupferstecher Matthaeus Merian in seiner Topographie Europas auch einen Stadtplan Erfurts.Jahrhunderte hindurch hatte sich das städtische Leben in dem beschriebenen Raum abgespielt. Erst war es die schon frühzeitig errichtete