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Bereczki Gábor - Estland [antikvár]
 
Estland auf der LandkarteMihkel Veske (1843-1890), ein estnischer Dichter und Philologe, schreibt in seinem auch heute noch oft gesungenen Lied Heimat" über die Lage Estlands: Kennst du das Land? Es reicht vom Peipus bis zum Meer. Vom waldigen Muna-Berg bis zum lieblich-blauen Finnischen Meerbusen. Im Lexikon ist in trockenerem Stil zu lesen: Die Estnische SSR liegt im Nordwesten der UdSSR, ihr Gebiet umfaßt 45 215 km''; sie ist so groß wie Dänemark oder die Schweiz. Zum Festland gehören noch an die tausend kleinere und größere...
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Estland auf der LandkarteMihkel Veske (1843-1890), ein estnischer Dichter und Philologe, schreibt in seinem auch heute noch oft gesungenen Lied Heimat" über die Lage Estlands: Kennst du das Land? Es reicht vom Peipus bis zum Meer. Vom waldigen Muna-Berg bis zum lieblich-blauen Finnischen Meerbusen. Im Lexikon ist in trockenerem Stil zu lesen: Die Estnische SSR liegt im Nordwesten der UdSSR, ihr Gebiet umfaßt 45 215 km''; sie ist so groß wie Dänemark oder die Schweiz. Zum Festland gehören noch an die tausend kleinere und größere Ostseeinseln. Die bedeutendsten sind Saaremaa (ösel, 2671 km^) und Hiiumaa (Dago, 989 km'). Das Land ist reich an Seen, ihre Zahl überschreitet die Tausend, man könnte also ebenso wie Finnland auch Estland das Land der 1000 Seen nennen. Der größte See ist der Peipus. Auf seinem Eis errang Alexander Newski 1242 seinen legendären Sieg gegen den Deutschen Orden. Das estnische Volk nennt den Peipus den See der Seen. Einen bedeutenden Teil des Landes bildet von kleineren Hügeln unterbrochenes Tiefland. Die malerischste Gegend des Landes ist die südliche und südöstliche Hügellandschaft. Die Esten bezeichnen die Hügel als Berge, von denen der bei Veske erwähnte Große Munamägi über 300 m hoch ist.Der bedeutendste Fluß ist der in den Peipus fließende Emajögi (Embach), der Mutterfluß.Heute bewohnen ca. eine Million Esten das Land. Seit dem 13. Jahrhundert gab es besonders in den Städten eine relativ starke deutsche Bevölkerung. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurden die ca. 20 000 noch in Estland lebenden Deutschen nach Deutschland umgesiedelt, die in Westestland lebenden ca. 8000 Schweden zogen fast alle nach Schweden. Am Ufer des Peipussees leben seit dem 18. Jahrhundert knapp zwanzigtausend Russen, die vor der Verfolgung durch die Altgläubigen hierhergeflohen waren. Sie beschäftigten sich vor allem mit Fischfang.Der estnische Name taucht das erste Mal in der Germania (98 n. Chr.) des Tacitus als Aestii, dann bei Jordanes in der Form Aestui auf. Dies war jedoch wahrscheinlich nicht der ursprüngliche Name der Esten, sondern der Name der im westlichen Küstengebiet des heutigen Estland lebenden Germanen.Nach Tacitus stehen ihre Gewohnheiten denen der Meder, ihre Sprache denen der Britannier nahe. Fest steht, daß das Wort germanischen Ursprungs ist, später aber zur Bezeichnung von baltischen Völkern, den Litauern und den Preußen, benutzt wurde.

Termékadatok

Cím: Estland [antikvár]
Szerző: Bereczki Gábor Gábor Bereczki
Kiadó: Verlag Werner Dausien
Kötés: Vászon
ISBN: 3768416380
Méret: 220 mm x 260 mm
Bereczki Gábor művei
Gábor Bereczki művei
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