Bővebb ismertető
Das Christliche Museum ist Ungarns größte Provinzsammlung für bildende Kunst. Sein Material umfaßt, mit der mittelalterlichen Tafelbildmalerei und Holzbildnerkunst beginnend durch die italienische Frührenaissancemalerei ganz bis zu den modernen kirchlichen Gemälden, fast alle Arten der bildenden Kunst, aber auch seine Teppich- und Gobelinsammlung ist bedeutend. Im Museum kann man gleicherweise Denkmäler der mittelalterlichen Goldschmiederei und ausgezeichnete Werke der Volkskeramik und des Porzellangewerbes auffinden. Die Dosensammlung des Museums ist im Land ohnegleichen. Außerdem besitzt es auch Volksstickerei-, Glas-, Uhrsammlungen, weiterhin ist auch seine Münzensammlung bemerkenswert. Seine Zeichen- und Stichsammlung - obwohl sie nur aus 5000 Blättern besteht - ist mit dem Prüfungszeichen der Werke von Dürer und Schongauer versehen.Geschichte des MuseumsDer Kardinal-Fürsterzbischof János Simor, vom Jahre 1867 bis 1891 der Erzbischof von Esztergom war, strebte nach der Wiederherstellung der Größe und der kulturellen Bedeutung von Esztergom. Die Türkenkriege haben der kulturellen und wissenschaftlichen Tätigkeit der glänzenden Höfe von János Vitéz und Tamás Bakócz (15-16. Jh.) ein Ende gemacht. Simor und auch seine Vorgänger wollten mit großartigen Bauarbeiten, mit Beschäftigung von Künstlern und mit Kauf von Kunstgegenständen all dar ersetzen, was die böse Geschichte in Esztergom zugrunde gerichtet hat. Der Kardinal sammelte Kunstwerke auf den von den Türken unberührt gebliebenen Gebieten seiner mächtigen Diözese, beobachtete die ausländischen Auktionen ständig, erteilte Aufträge den zeitgenössischen Künstlern. Der glücklichste Kauf des Kardinals war der Erwerb der römischen Bertinelli-Sammlung, wodurch er in den Besitz von 63 hochwertigen Renaissancegemälden gelangte. Auch aus der Kölner Schnütgen-Sammlung kaufte er mittelalterliche, bei uns lückenfüllende kirchliche Ausstattungen.Er hat die Sammlung für die Öffentlichkeit im Oktober 1875 geöffnet. Simor hat sein Museum der Kathedrale hintergelassen und mit der Wartung hat er das Esztergomer Kapitel beauftragt.Eine größere Vermehrung der Sammlung fand nach dem ersten Weltkrieg, während der Zeit des Fürsterzbischofs János Csernoch statt. Zu dieser Zeit sind zwei großen Sammlungen, die Sammlung des Nagyvárader Bischofs Arnold Ipolyi und diejenige des Herzogs San