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VorwortIn Staub mit allen Feinden Brandenburgs! Einer der großen und der unglücklichste unter den märkischen Dichtern, Heinrich von Kleist, hat seinem Land die berühmte Zeile gewidmet. Statt gleich auf den Patriotismus sich einzulassen, könnte man sie beim Wort nehmen: Den Staub gibt es reichlich, für Freund und Feind gleichermaßen.Des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse ist die Mark Brandenburg einst genannt worden. Der Sand, wie die Winde der Vorzeit ihn wehten, wie das Wasser ihn schwemmte, hat Konturen geschaffen, kaum Berge zwar, aber Bewegung, eine Abart von Dünung um zwei oder um zwanzig Meter herauf und hinunter. Auf solchem Boden wuchs der Wald, der hier Heide heißt. Ihr Wahrzeichen ist ein Baum: die Kiefer, Pinus silve-stris, auch Föhre genannt, die durch den Sand hindurch mit ihren Pfahlwurzeln Standkraft und Nahrung gewinnt. Sonst allerdings wächst wenig; auf den Äckern gedeihen - mit bescheidenem Ertrag - der Roggen, der Hafer, die Kartoffel, doch selten der Weizen oder die Rübe.Denn immer dürsten die Böden, weil der Sand den Regen nicht hält; die reichen Ernten, wahrlich, sind anderswo zu Hause, zum Beispiel - der Mark zur Seite - im schwarzen Löß der Magdeburger Börde. Das Wasser rinnt indessen zu den Niederungen; es sammelt und staut sich zum Sumpf, zum eben hingestreckten Luch oder Bruch. Oft sind auch Seen entstanden, vielgestaltig, klein oder groß, an den Wald gefügt, vom Schilf umgürtet.Die Trockenheit und die Nässe hart beieinander, Bewegung und Stillstand, Heide und Bruch, eine Zugehörigkeit im Kontrast, von der Weite des Himmels überwölbt: Wer darauf sich einläßt, den mag diese Landschaft anrüh-