Bővebb ismertető
Zum GeleitDie länderübergreifende Ortsgemeinschaft Filipowa durfte im Juni 2008die Erfüllung zweier langgehegter Wünsche erleben: die Errichtung sowie Wei-he der Gedenkstätte" auf dem vormaligen Friedhof in Filipowa, heute BackiGracac in der Wojwodina, Serbien, sowie die Anbringung und Weihe der Fili-powaer Ahnentafel" an der Stadtmauer am Donauschwabenufer in Ulm. DerWert einer Ortsgemeinschaft erkennt man wohl auch daran, wie sie mit ihrenAhnen, ihrer Geschichte und ihren Toten umgeht.Vor 245 Jahren - bezogen auf das Jahr 2008 - wurde mit dem Eintreffender ersten Ansiedlungswelle unserer Vorfahren Philippowa" im Auftrag derKaiserin Maria Theresia, Königin von Ungarn, offiziell gegründet. Möge dieErinnerung an die kolonisatorische Leidenschaft der damaligen Herrscher er-halten bleiben. Die Gedenkstätte auf dem vormaligen Friedhof, errichtet 2008,betrachten die noch in der alten Heimat geborenen Filipowaer als das letzteBauwerk ihrer Dorfgeschichte.Die Geschichte des Dorfes ist geschlossen - Filipowa wird Erinnerung.Die Gedenkstätte auf dem vormaligen Friedhof steht für den Schmerz derErinnerung. Sie steht auch für die Ehre der Toten, die dort seit der Ansied-lungszeit ihre letzte Ruhe gefunden haben. Mit ihren Freuden und Leidenwaren sie Menschen, die als friedliebende Bauern, Handwerker, Arbeiter undKaufleute das bessere Leben suchten.Die hier vorgelegte Sondernummer der seit 1961 bestehenden FilipowaerHeimatbriefe schildert in Wort und Bild die Entstehung der Gedenkstätte undihre Einweihung. Sie gilt auch als Abschluss der geschichtlichen Buchdarstel-lungen Filipowas, wie sie in der Reihe Filipowa -Bild einer donaschwäbischenGemeinde" aufscheint. Sie hält mit ihren Texten und Bildern auch die Bemü-hung der Altfilipowaer um die Würde ihrer Toten fest. Sie ist auch ein Werkder Pietät.