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DAS LAND DER WÄLDER UND SEENFinnland ist im Verhältnis zu seiner Oberfläche Europas reichstes Land an Wäldern und Seen. Echte Ödemarksnatur trifft der Wanderer ebenso in der Landschaft Uusimaa in der Nähe der Hauptstadt wie fern in Lappland oder im nordöstlichen Teil Ostbottniens. Diese wilden öden Wald- und Seengebiete gleichen einander nicht; ihnen ist nur das gemeinsam, dass Kennzeichen des menschlichen Anbaus hier kaum sichtbar sind.Dennoch hat der Mensch diesen nördlichen Teil Europas seit über 8000 Jahren bewohnt. Aber wir können wohl sagen, dass der anbauende und neue Kulturwerte schaffende Mensch diese Gebiete nur seit reichlich zweitausend Jahren bewohnt hat. Die frühe Kultur der Stein- und Bronzezeit ist eine naturbedingte Fangkultur gewesen. Der Mensch hat sich damals zu der ihn umgebenden Natur möglichst vorsichtig verhalten. Wohnung und andere Gebäude also Hütte und Vorratskammer auf Pfosten wurden so naturgemäss wie möglich errichtet, ebenso die Fanggeräte und die Transportmittel, damit man nirgends gegen die Natur Verstösse, in der das Wild lebt und gedeiht, in der der uralte Jahresrhythmus seines Auftretens sich unveränderlich bewahrt.Die fernen Vorväter der heutigen Finnen haben mehrere Jahrtausende das Gebiet des heutigen Estlands bewohnt, und auch weiterhin sind die Esten ihre nächsten Sprachver-