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Adolf Lang - Franken [antikvár]
 
Zwischen Adel, Kirche und Bürgertum - Einheit und Vielfalt Frankens „Es ist im gantzen Teutschland kein Provintz/oder Landsart/denn allein das Land zu Francken/welches Edel und Frey genannt wird", meint Matthäus Marians Textautor Georg Christoph Wklther, Rat und Advokat von Rothenburg ob der Tauber, in seiner Einleitung zur „Topographia Franconiae" des grol Un( en Kupferstechers und Verlegers, nd nach diesem unverblümten Sonderlob für Franken beeilt er sich auch, dessen Grenzen festzulegen und die unmittelbaren Nachbarn zu...
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Zwischen Adel, Kirche und Bürgertum - Einheit und Vielfalt Frankens „Es ist im gantzen Teutschland kein Provintz/oder Landsart/denn allein das Land zu Francken/welches Edel und Frey genannt wird", meint Matthäus Marians Textautor Georg Christoph Wklther, Rat und Advokat von Rothenburg ob der Tauber, in seiner Einleitung zur „Topographia Franconiae" des grol Un( en Kupferstechers und Verlegers, nd nach diesem unverblümten Sonderlob für Franken beeilt er sich auch, dessen Grenzen festzulegen und die unmittelbaren Nachbarn zu nennen: den Nordgau und Bayern, die Untere Pfalz, das Schwabenland und Thüringen Wer diese Abgrenzung Frankens akzeptiert, hat mandie Probleme aus der We t geschafft, die Gebietsumgliedemngen und Verwaltungsreform brachten und bringen, die Resultate rigoroser Ein-GFe Napoleons oder der Beschlüsse beim lligen Kollaps des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren. Deshalb kann auch Franken nicht nur in jenen Staats- und Administrationsgrenzen erfaßt werden, die es im Zuge seiner bayerischen Geschichte erhielt. Einige Beispiele machen hier die Widersprüche deutlich: das Hohenloher Gebiet gehört zum historischen Franken, heute ist es württembergisch; dagegen ist im Süden und Südwesten Frankens bayerisches und schwäbisches Element einbezogen worden. Auch das Gebiet des alten Fränkischen Reichskreises, wie er unter Kaiser Maximilian I. geschaffen worden war, mag nur bedingt als Rahmen gelten, wermgleich hier schon ein getreueres Bild des Franken entsteht, das Historiker, Kimstgeschichtler, Ethnologen und Volkskundler vielleicht neimen würden. Doch dazu noch einmal Walther: ,Jn spede nun hält dieser Crays in sich / sechs Fürstentümer / vier Geistliche/ imd zwey Weltliche das StiEft Bamberg, Würtzburg/ Aichstätt und das Teutsch Meisterthumb." Die beiden weltlichen Fürstentümer, Ansbach und Bayreuth, folgen als nächste in seiner Aufzählung, schließlich noch die Grafschaft Henneberg, welche freilich „an ihren Fedem sehr gerupfet/und ziemlich vertheilet." Nach den Fürstentümern kommen die „Graff- und Herrschaften": Hohenlohe, CasteU, Wertheim, Rieneck, Erbach, Limpurg, Schwarzenberg und Seinsheim. Von den Verästelungen und Nebenlinien und daraus resultierenden kleinen Herrschaften dieser Geschlechter zu reden ist müßig - allzu leicht würde selbst der geduldige Geschichtsfreund resignieren, ja kapitulieren. Als nächste im Reigen der Stände des fränkischen Kreises folgen die Reichsstädte: Nürnberg, Rothenburg, Windsheim, Schweinfurt und Wfeißenburg. Wer

Termékadatok

Cím: Franken [antikvár]
Szerző: Adolf Lang
Kiadó: Verlag Mehl & Hahn
Kötés: Ragasztott kemény kötés
Méret: 250 mm x 310 mm
Adolf Lang művei
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