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Man stelle sich folgende Szene vor: Die Kreuzung von der Michigan Avenue und dem Jackson Boulevard ist hell erleuchtet. Schwere Limousinen fairen heran. Tausende Menschen schauen gespannt zu. Auf wen warten sie? Opernsanger? Filmstars? Profisportler? | 1 Nein. Was unter verwöhnten, abgebrühten Amerikanern solche Aufmerksamkeit erregt, ist diesmal der personifizierte Industrieerfolg der Neuen Welt. Zwei áltere Herren entsteigen dem vorderen Wagen. Ein Meer von Blitzlichtern ergieLt sich über sie. Prominente treten ehrfúrchtig zurück: Henry Ford begleitet Thomas Edison zum Galadiner. Sie sind Ehrengáste, wie Harvey Firestone, der Pionier der Reifenindustrie, Walter Chrysler, der Autobauer, und Thomas Lipton, der Teekönig, wie George Eastman, der Yater der Massenphotographie, und William Randolph Hearst, der Zeitungsmogul. Sie alle werden als Pioniere der amerikanischen Industrie gefeiert. Diese Selfmademen, die ihren Reichtum durch Fleift, Ehrgeiz, Charakter und unermüdliche Anstrengung erlangt habén, werden zu Leitbildern einer ganzen Ára. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts zeichneten sich betráchtliche wirtschaftliche Möglichkeiten in den USA ab, die, gepaart mit dem Yersprechen religiöser Freiheit und politischer Sicherheit, riesige Einwanderungswellen ins Land schwappen lieften. Der Bevölkerungszuwachs von fast fúnfzig Millionen Zuwanderern setzte sich anfangs hauptsáchlich aus Nordeuropáern, vor allém íren, Briten, Deutschen und Skandinaviern, zusammen.