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KUNSZENTMÁRTON (KOM. JÁSZ-NAGYKUN-SZOLNOK)János CsehFundort und FundumständeDie näheren Fundumstände der als Streufunde registrierten, in die letzten Jahrzehnte des 5. Jahrhunderts bis erste Hälfte des 6. Jahrhunderts zu datierenden Gefäße sind leider unbekannt. Sie wurden irgendwo in der Gemarkung der Stadt Kunszentmärton gefunden und vor 1970 für die stadtgeschichtliche Sammlung des hiesigen Museums erworben (Abb. 1).Fundbeschreibung (Taf. 44, Fototaf. 72. 1-2)1.Hohes, bikonisches Gefäß (restauriert) (C 2), Material körnig, scheibengedreht, Farbe mittelgrau (fleckig). Weit ausgebogene Mündung mit feinem Rand, gerade abgeschnittener Boden. Am nach innen gewölbten Hals schwach erkennbare senkrechte Linien (Verzierung?), darunter eingezogene waagerechte Linie. H: 11 cm, Rd: 7 cm, Bd: 4,5-5 cm, Inv.Nr.: 70.27.2 (Taf. 10).2.Kleines Gefäß (fast eine Minitaurausführung) (3). Der Körper quasi umgekehrt eiförmig, mit hoch angesetzter Schulter. Material körnig, scheibengedreht, Farbe hellgrau(braun). Rand filigran und verjüngt, Schulter sanft gewölbt und schwach gerippt, Boden gerade abgeschnitten. H: um 7,5-8 cm, Rd: 5,2 cm, Bd: 4 cm, Inv.Nr.: 70.27.1 (Taf. II).1Anmerkungen1 Angaben zu beiden Gefäßen: Damjanich-Jänos-Museum Szolnok, Archäologisches Inventarbuch, Stadtgeschichtliche Sammlung von Kunszentmärton.Abb. 1 Die Lage des Fundortes Kunszentmärton