Bővebb ismertető
Goethe und das Haus am Frauenplan
Goethe bewohnte das Haus am Frauenplan von 1782 bis 1789 und von 1792 bis zu seinem Tode im Jahre 1832, also nahezu ein halbes Jahrhundert. <. . . zur Zierde der Stadt> hatte es, nach der steinernen Inschrift über dem Portal, der Bauherr und erste Bewohner, der fürstliche Kammerkommissar, Tuchscherer, Strumpfverleger und Stadtleutnant Georg Kaspar Helmershausen 1709 errichten lassen. Von Anfang an war das von dem Baumeister Mützel erbaute, breit hingelagerte barocke Bürgerhaus ein Symbol wachsenden bürgerlichen Selbstbewußtseins in einer Zeit des feudalen Absolutismus.
Im Frühsommer 1782 bezog Goethe, der bis dahin meist im Gartenhaus am Stern gewohnt hatte, das ihm vom Herzog Carl August 1776 geschenkt worden war, das Haus am Frauenplan als Mieter. Die Stellung als Minister und Vertrauter des Herzogs und die vielerlei Arbeiten, die ihn in seinem ersten Weimarer Jahrzehnt beschäftigten, erforderten eine geräumige Wohnung in der Stadt. Der Mietvertrag, vom 19. April dieses Jahres verpflichtete Goethe dazu, in jedem Quartal 36 Taler zu entrichten und außerdem alle während der Mietzeit vorfallenden kleinen Reparaturen sowie das Weißen und den Essenkehrerlohn zu bestreiten), wie das auch die (vorigen Abmieter getan hatten. Das vor- und abgemietete Quartier) war, wie der Vertrag besagt, beim Antritt völlig geweißt und gut repariert) worden. Ein Brief an Charlotte von Stein vom 2. Juni 1782 beginnt mit den Worten: Zum ersten-male aus dem neuen Quartier schreib ich . . . In Goethes Tagebuch heißt es am gleichen Tag: in die Stadt gezogen zum erstenmal, hinne geschla-