Bővebb ismertető
VorwortDie Stadt Gyöngyös hatte 2004 Grund zum Feiern, denn im Jahre 1334 hatte unsere Siedlung von König Kari Róbert die Stadtreckte erhalten.Die Geschichte von vielen hundert Jahren schlummert zwischen den wirklichen und imaginaren Mauern des itns so lieb gewordenen Stadtchens: Schicksale, Traume, Hoffnungen, Kcimpfe, Friedensschlüsse, Feuersbrünste, Wiedergeburten und wer weifi was sonst noch alles.Gyöngyös mit seiner Umgebung ist der Ort, an dem Sonne und Berge sich beriihren -sagt der hiesige Volksmund. Dies mag auch ein wenig Wahrheit enthalten, gelten doch die Stadt und das Mátra-Gebirge als Wiege solcher Schönheiten und Kostbarkeiten, auf die wir mit Recht stolz sein können.Die Mátra, in der sich die Sonne auch zur Ruhe begibt, wird von mehreren hundert Kilometer langen, ausgeschilderten und gepflegten Touristenwegen durchzogen. Der bewusste Aufenthalt an der frischen und gesunden Luft kann auch Anreiz dazu geben, den bezeichneten Touristenwegen zu folgen, weil sie oft durch Gegenden führen, die botanische, zoologische, geologische und landschaftliche Besonderheiten aufweisen. Die Mátraer Eisenbahn - volkstiimlich Kleinbahn genannt - befördert die Fahrgciste von Gyöngyös aus über zwei verschiedene Strecken. Gegenwartig kann man mit diesem romantischen Verkehrsmittel nach Lajosháza oder über Farkasmály nach Mátrafüred gelangen.Immer bekannter und anerkannter ist die als historisches Zeugnis mit der Stadtgeschichte eng verbundene Kellerreihe von Farkasmály. Das mehr als 200 Jahre alté natürliche und bebaute Areal von eigener Schönheit dient dem kultivierten Weingenuss, den Weinbauarbeiten und der Weinerzeugung als Kulisse. Diese Gegend - mit ihrer auch staatlich geschützten Kellerreihe - verspricht ein nicht alltcigliches Erlebnis, das nicht versaumt werden sollte.Gyöngyös ist seit Jahrhunderten unbestreitbar der wirtschaftliche, kultiirelle undfrem-denverkehrsmcifiige Mittelpunkt des Mátra-Vorlands. Die Museen und Ausstellungsraume zeigen die kulturéllen Traditionen und Schatze unserer Stadt. Neben Erstausgaben und altertümlichen Schriften besitzt die Bibliothek der Franziskaner zcihlreiche weitere wertvollste historische Zeugnisse. Im Haus der heili-gen Krone (Almásy-Haus), in dem dreimal die ungarische Krone aufbewahrt wurde, halt die kirchliche Schatzkammer ebenfalls zahlreiche Kostbarkeiten zur Besichtigung bereit. Das ehemalige Orczy-Schloss birgt als Heimstatte des Mátra-Museums neben den Ausstellungen zur Heimatgeschichte und der Jagd eine der gröfiten naturwis-senschaftlichen Sammlungen Ungarns. Die Neuanlage eines Parks des dritten Jahrtausends ist im Gangé; in nachster Zukunft wird der Orczy-Park als schönster englischer Garten Ungarns wieder eröffnet.Den Schwerpunkt der anncihernd 34.000 Biirger zahlenden - mit dem Hild-Preis für Architektur ciusgezeichneten - Stadt Gyöngyös bildet seit Jahrhunderten der Hauptplatz. Im Jahre 2000 wurde das Stadtzentrum erneuert und gleichzeitig so