Bővebb ismertető
B-j-i-:-L . . . DAS WORT HALLE, was einen Salzort bedeutet, holen die Gelehrten aus dem Keltischen her. Und wirklich: Auch hier, östlich der mittleren Saale, siedelten zuerst die Kelten. Etwa ab 500 v. u.Z. wurden sie dann aber vom germanischen Volksstamm der Hermunduren vertrieben. - Schon im Laufe der frühen Jahrhunderte entstanden an beiden Ufern des Hallenser Saaleabschnittes jene Siedlungen, die spáter zu der neueren Stadt zusammenwachsen sollten: Bellendorf, Böllberg, Giebichenstein, Gimritz, Glaucha, Halle, Kröllwitz, Neumarkt, Trotha, Wörmlitz. Die Salzquellen im Thale, unter der Halle (zwischen dem Hallmarkt unterhalb der Marktkirche und der Saale), bildeten die wirtschaftliche Grundlage der Bewohner. Da fast kein anderes Natur-ErzeugniB sich eines so allgemeinen und vielfáltigen Gebrauches erfreut als der Salz-Stoff, betrieben die Salzsieder und auch die Töpfer bereits einen lebhaften Handel - mit Salz, transportiert in irdenen GefáBen (sogar bis Rom, wie man aus zahlreichen Münzfunden weiB). Noch wáhrend der Hermundurenzeit kam die Salzproduktion aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen zum Erliegen, aufblühen sollte sie erst wieder, als sich slawische Stámme hieransiedelten, nach 531 u.Z., nachdem die Frankén das Thüringer Reich zerschlagen hatten. lm Jahre 806 stieB ein fránkisches Heer unter König Kari, dem áltesten Sohn Kaiser Karls des GroBen, in den ElbeSaale-Raum vor, und gleich wurden zwei Festungen errichtet: ein Kastell bei Magdeburg, das andere bei dem Orte Halla. Rund 120 Jahre spáter, wáhrend der Kámpfe gegen die eingefallenen Ungarn, wurde die hallesche Festung zerstört. Aber zur gleichen Zeit (unter Heinrich I., König des frühfeudalen deutschen Staates) entstand jenes Grenzburgensystem, das-wie schon das karolingische-Stützpunkte für eine künftige Ostexpansion schaffen sollte. Auch die Burg Giebichenstein wurde jetzt befestigt. Halla und die Salzquellen gingen in der Mark Giebichenstein auf, und 961 wurde die GroRsiedlung von Heinrichs Sohn Ottó I. seinem Familienkloster St. Moritz in Magdeburg übereignet, alléin die Oberburg des Giebichenstein blieb in Ottos Besitz. Sie diente einstweilen vornehmlich als Gefángnis. Es saí3en hier ein: S ________r