Bővebb ismertető
HANNOVER, an der Grenze zwischen dem mitteldeutschen Berg- und Hügelland und dem norddeutschen Flachland gelegen und als Marktsiedlung an einer schmalen Stelle des Leinetals entstanden, erlebte nach Bestátigung seiner Stadtrechte 1241 eine erste Blütezeit. Das herzogliche Privileg eines Schützenhofes wurde der Stadt 1529 erteilt, daraus entwickelte sich das gröBte Schützenfest der Welt. Dieses wird noch heute gefeiert. 1636 wurde Hannover Hauptstadt des welfischen Fürstentums Calenberg - von 1692 an Kurfürstentum Hannover. Kurfürst Ernst August und seine Gattin, die Kurfürstin Sophie, waren um die Jahrhundertwende Mittelpunkt eines Hoflebens voller Glanz. Dazu záhlte auch der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz. Er verbrachte die letzten vierzig Jahre seines Lebens, von 1676 bis 1716, als einer der engsten Berater der Kurfürstin Sophie in Hannover. Die ureigenste Schöpfung der Kurfürstin war der barocke GroBe Garten in Herrenhausen, ihre wichtigste Mitgift die Anwartschaft auf den englischen Thron. Ihr áltester Sohn Georg Ludwig konnte ihn 1714 als König Georg I. besteigen. Die englisch-hannoversche Personalunion wáhrte von 1714 bis 1837. Hannover war in dieser Zeit eine Residenz ohne den fürstlichen Bauherrn und Mazen. Nachdem das Kurfürstentum Hannover auf dem Wiener KongreB 1814 zum Königreich erhoben worden war, erhielt die Stadt in den folgenden Jahren durch die klassizistischen Bauten des Hofarchitekten Georg Ludwig Friedrich Laves das Gesicht einer Hauptstadt von Rang. Königliche Residenzstadt im engeren Sinne war Hannover allerdings nur von 1837 - dem Ende der Personalunion - bis 1866 - dem Jahr der Annektierung durch PreuBen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es Hauptstadt und damit politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes Niedersachsen. Als Verkehrskreuz ist die niedersáchsische Landeshauptstadt auf der Schiene, der StraBe und dem Wasser schnell zu erreichen. Auch ein moderner Flughafen mit internationaler Anbindung záhlt dazu. Der Eisenbahn verdankt es Hannover, daB es im 19. Jahrhundert in die erste Reihe der deutschen Industriestadte aufstieg. Weltbekannt ist Hannover als Messestandort, unter anderem durch die weltgröBten Messen Industrie" und CeBIT". Dieser Ruf hat sicherlich mit dazu beigetragen, die Stadt zum Austragungsort der EXPO 2000" -einer universellen Weltausstellung zum Thema Mensch -Natúr - Technik" - auszuwáhlen. HANOVRE, située á la frontiére entre le paysage de montagnes et collines de l'Allemagne centrale et la plaine de TAllemagne du Nord, était á Torigine une colonie commerciale fondée á un passage étroit de la Leine. Elle connut son premier apogée aprés la confirmation de son statut de cité en 1241. En 1529, la ville se vit conférer le privilége ducal d'une cour de tireurs au fusil, privilége qui donna naissance á la plus grandé féte de tireurs au fusil du monde. Cette tradition est toujours vivace de nos jours. En 1636, Hanovre fut consacrée capitale de la principauté guelfe de Calenberg - devenue Électorat de Hanovre á partir de 1692. Vers la fin du siécle, le prince électeur Ernst August et son épouse, la princesse Sophie, étaient le centre d'une cour rayonnante. Le savant universel Gottfried Wilhelm Leibniz fréquentait aussi cette cour oú il fut pendant les quarante derniéres années de sa vie, de 1676 á 1716, un des conseillers intimes de la princesse Sophie. La création la plus originale de cette princesse qui apporta en dot la prétention au trőne d'Angleterre, auquel son fils ainé Georg Ludwig accéda en 1714 en tant que roi George ler, est le grand jardin baroque de Herrenhausen. L'union personnelle anglo-hanovrienne dura de 1714 á 1837. A cette époque, Hanovre était une résidence sans maitre