Bővebb ismertető
Vom Marktflecken zur MessestadtStreifzug durch Hannovers GeschichteEine Puella in vico Hanovere", ein Mád-chen aus dem Marktflecken Hannover, litt einst an heftigen Augenschmerzen und wurde nach einerFürbitte am Grabe des Hildesheimer Bischofs Bernward geheilt. Dieser wundersamen Begeben-heit, wohl 1150 in den Miracula Sancti Bernwardi" aufgezeichnet, verdankt un-sere Messestadt an der Leine die Auf-nahme in die geschriebenen oder ge-druckten Geschichtsbücher.Álter sind jene Spuren, die man im Boden fand: neben Urnen und anderen Überbleibseln der Vorgeschichte eine Kupfermünze des Kaisers Alexander Severus aus dem dritten nachchrist-lichen Jahrhundert. Sie bezeugt eine HandelsstraBe, die zur spáten Römerzeit das Leinetal zwischen Lindener Berg und Hohem Ufer durchquerte. Es ist die schmalste Stelle in diesem Urstromtal zwischen dem Nordrand der Mitteige-birge und dem Moorstreifen vor den Sandtláchen derHeide. Vielleicht lag hier sogar das rátselhafte Tulisurgion des ágyptischen Geographen Ptolemáus.Das Hohe Ufer, ein guter Siedlungs-grund auf den Schlick- und Sandterras-sen der letzten Eiszeiten, mag dem vicus Hanovere" zum Namen verholfen habén. Hier entstand zur Zeit des kran-ken Mádchens die romanische Georgs-kirche.VorgángerinunsererMarktkirche, als Gotteshaus einerSiedlung von Krö-gers unde Herbergers" - so die Halber-stádter Sachsenchronik -, Kaufleuten und Handwerkern. Die HandelsstraBe durch das Leinetal und weiter nach Lüneburg und Lübeck kreuzte hier einen Verkehrsweg von der Kaiser- und Silber-stadt Goslar über den Bischofssitz Hil-desheim nach Bremen. Als Gründer des Markts gilt der Gráf im Marstemgau, Hil-debold I. von Roden, der ihn wohl auch mit dem Mindener Recht ausstattete.