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Hauptkirche St. Jacobi Hamburg [antikvár]

Hans-Christian Feldmann

 
Hans-Christian Feldmann Hauptkirche St. Jacobi Hamburg Die Jacobi-Kirche ist eines der letzten architektonischen Zeugnisse des mittelalterlichen Hamburg. Von den stádtischen und kirchlichen Gebáuden, die das Hamburg-Panorama Joachim Luhns von 1681 in der Kirche zeigt, hat nur noch die Katharinen-Kirche Abrisse, den GroRen Brand von 1842 und die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs überstanden. Der Jacobi-Kirchhof liegt heute zwischen der gescháftigen Einkaufsmeile der MönckebergstraBe und der Steinstra&e, einer der Hauptverkehrsadern der...
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Hans-Christian Feldmann Hauptkirche St. Jacobi Hamburg Die Jacobi-Kirche ist eines der letzten architektonischen Zeugnisse des mittelalterlichen Hamburg. Von den stádtischen und kirchlichen Gebáuden, die das Hamburg-Panorama Joachim Luhns von 1681 in der Kirche zeigt, hat nur noch die Katharinen-Kirche Abrisse, den GroRen Brand von 1842 und die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs überstanden. Der Jacobi-Kirchhof liegt heute zwischen der gescháftigen Einkaufsmeile der MönckebergstraBe und der Steinstra&e, einer der Hauptverkehrsadern der Hamburger Innenstadt. Als 1255 erstmals an dieser Stelle eine Kirche erwáhnt wurde, stand sie au&erhalb der Stadt, östlich des Heidenwalls inmitten von Feldern und Gárten. Erst nach 1260 wurde sie in einen neuen Befestigungsring einbezogen. Seit 1264 ist das von St. Petri abgetrennte Kirchspiel St. Jacobi überliefert. Die Verehrung des Apostels Jacobus d.Á. im mittelalterlichen Hamburg reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, da Erzbischof Adalbert von Bremen und Hamburg 1046 oder 1047 eine Hand des Heiligen erhalten hatte. Seit 1062 galt Jacobus zeitweise neben Maria als Patron des Hamburger Domes; im Domschatz gab es spáter mehrere Reliquien des Apostels, darunter einen kostbar gefaBten Arm. Mit diesem Heiligtum war Hamburg eine bedeutende Station nordeuropáischer Pilger auf dem Weg zum mutma&lichen Grab des Apostels in Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Bis ins 16. Jahrhundert stachen vom Hamburger Hafen aus alljáhrlich Pilgerschiffe in See. Baugeschichte Die Existenz einer dem Hl. Jacobus geweihten Kapelle reicht möglicherweise zurück bis ins 11. Jahrhundert. Von der Gestalt der 1255 erwáhnten Kirche ist nichts bekannt. Auch die Baudaten des bestehenden Baus lassen sich nur ungefáhr erschlieRen. Die anfangs auf eine Lángé von vier Jochen angelegte dreischiffige Backsteinhalle mit gestaffeltem Dreiapsidenchor folgte dem Vorbild der benachbarten Petri-Kirche, deren Ostteile wohl 1327 vollendet waren. Damit gehört auch die Jacobi-Kirche zum Typus der auf St. Johannis in Lüneburg zurückgehenden Stadtpfarrkirchen.

Termékadatok

Cím: Hauptkirche St. Jacobi Hamburg [antikvár]
Szerző: Hans-Christian Feldmann
Kiadó: Deutscher Kunstverlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 120 mm x 170 mm
Hans-Christian Feldmann művei
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