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Flugaufnahme der Hofkirche, des Karlsplatzes und des ehemaligen Jesuitenkollegs.HOFKIRCHE NEUBURG AN DER DONAUBenediktinerinnenkirche 10021542, Evangelische Pfarrkirche 15421602 Hof- und Jesuitenkirche 16171773, dann Hofkirche Patrozinium: Mariae Himmelfahrt (15. August) Reg.-Bez. OberbayernBistum AugsburgGeschichte und Bauzeit. Herzog Heinrich IV. von Bayern, der spätere Kaiser Heinrich II., eifriger Förderer der frühen kirchlichen Reformbewegung, stiftete um 1000 in der herzoglichen, beziehungsweise königlichen Pfalz in Neuburg ein Benediktinerinnenkloster. Die Pfalzkapelle wurde zur Kloster- und Pfarrkirche. Im Gegensatz zum ersten Bau ist die gotische Kirche als dreischiffige Basilika bekannt; der Eingang zur Kirche lag im Süden, der Turm ragte auf der Südostseite neben dem Chorquadrat auf. 1505 wurde Neuburg Residenz des Fürstentums Pfalz-Neuburg. 1542 führte Pfalzgraf Ottheinrich im Neuburger Gebiet die evangelische Konfession ein; das Kloster der Benediktinerinnen wurde bis 1584 als Aussterbekloster belassen.Der zwischen Kirche und Schloß stehende Turm war 1585 baufällig geworden, so daß er abgetragen werden mußte. Der Bauauftrag für den nunmehr an der Westfront vorgesehenen Turm wurde dem Werkmeister Heinrich Schefler aus Kon-2