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Im Zeichen \ ielfacher Teilungen: zur (Jcsclüchtc des Hauses Hohenlohe
¦ o liegt das llü-heiilolier LaiidV In der Gegend \-on Schwäbisch Hall und etwiis weiter nördlich Rich-' tungWürzbin-g." Das ' ist richtig, aber nieht sehr genau. Freilich ist eine exakte Grenzziehung heute kaum mehr möglich. Im \erlaut' der politischen Geschichte des Hauses Hohenlohe haben sich die Grenzen immer wieder \'er-sohoben. Im Norden in der Nähe von Weikersheim luid im Osten zwischen lürchberg, Langenburg und Sohroz-berg erscheint Hohenlohe ausgefranst, fast schon wie ein Flickenteppich. Letzteres trifft auch auf die Exklave Sehilliiigsfürst zu, die wie eine „Insel im Frankenland" in der Nähe der Stadt Rothenburg ob der Tauber liegt. Das Problem der Markierung des Gebietes bestand also schon immer. Dokumenten aus dem beginnenden 17. Jahrhundert zufolge kennen wir die Gründe dieser schwierigen \'er-messung der Grafschaft. i\m 15. März 1604 begann der württenibergisehe llofl:)aumeister Heinrich Schickhardt zusammen mit Herzog Friedrieh \'on Württembei'g „von einem marckh-stein ztrm andern" zu ziehen, um die Grenzen Württembergs zu kartogra-phieren. Sehiekhaixlt hielt sieh auch einige Zeit im Grenzgebiet zinu Hohenlohischen auf.
Offensichtlich war der gesehätzte und vielseitige Sohiokhaixlt den hohen-loliisehen Grafen bekannt, denn sie l:)aten um dessen Dienste, nachdem ihr Vater, Georg Friedrieh 1., Graf \'on
Hohenlohe-\A^aldenburg, im Jahre 1600 gestorben war. Da die Grafschaft keine Primogeniturordnung kannte, der zufolge das Erbe an den Erstgeborenen fiel, mußte die Gebietsteilung also unter den drei Söhnen N-orgenom-men werden. Um möglichen späteren Erbaiiseinandersetzungen vorzubeugen, war eine korrekte Aufteilung des gräflichen Erbes notwendig. So maehte sich Heinrich Sehiekhardt an die Arbeit und zog als Geonieter mit Mel.kisoh, Zirkel und Papierrollen durch das Land. Wenn auch der damaligen Zeit entsprechend umständlich, so notierte er doch seine Arbeit sorgfältig: „Weitter haben auff der hoehwollobliehen greflieh llohenlo-W'aldenlnirgisehen \'ormundtschafft gnediges Begehren, auch gnediges Erlauben iniser gnedigen Herren wir zu End Benannte, die hoehwollobli-ehe llohenlo-Waldeiiburgiselie Graff-sehaftan Stätten, Schlossern, Derf-
Süliloßkirche von Bad Mergentheim, erbant von 1731 bis 1736. Mergentheim gehörte schon im 12. Jahrhundert dem edeh'reien fränliisehen Geschlecht derer ;'on Ilolienlohe.