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NATUR VERHÄLTNISSEGEOGRAPHISCHE BESCHREIBUNGDie meist flache Kleinlandschaft der Közép-Tisza-vidék (Gegend der Mitteltheiß) von einer 2300 km^ Ausdehnung, Hortobágy genannt, umgrenzen von Nordwesten die Tisza (Theiß), von Süden die Ebene Nagykunság (Großkumanien), weiterhin die einst sumpfige Sárrét (Sumpfwiese, von Osten der Löß rücken Hajdúság (Haidukenbezirk). Die Oberfläche der puszta", die in der beckenartigen Vertiefung das in dem erdgeschichtlichen Quartärs (Heistozän) ausgebildeten Flachlandes liegt, hat die Aufschüttungstätigkeit der Flüße erzeugt. Bis Mitte des vergangenen Jahrhundertes war es Überschwemmungsgebiet der Tisza (Theiß).Seine Oberfläche wurde von den regelmäßigen Wasseranschwellungen des Flußes gleich einer ebenen Tischplatte abgeflacht. Südwärts senkt sie sich leicht. Ihre Höhe über Meeresspiegel alterniert zwischen 8692 Metern, an ihr erheben sich nur 1-9 Meter hohe Hügel von 40-60 Meter Durchmesser. Diese sind künstliche Erhöhungen, die von der Bevölkerung der unterschiedlichen Epochen mit deni Neolithikum (Jungsteinzeit) anfangend, über die Gräber ihrer Toten zusammengetragen wurden. [Auf Ungarisch heißen sie im Volksmund kunhalom" (Kumanenhügel)]. Die Leute von Hortobágy halten sogar die kaum bemerkbaren Erhöhungen in Evidenz, welche vom Wasser nie überschwemmt wurden und haben ihre Hirtenlager gerne darauf aufgestellt, so daß diese bei der Flut trocken blieben. Lajos Zoltai (1861-1939), der namhafte