Bővebb ismertető
Der Mensch ist der Weg der Kirche Gehen wir gemeinsam weiterLiebe Leserin, lieber Leser!Für die Vorjahrsausgabe unseres Jahrbuches" habén wir von ihnen viele Komplimente bekommen. Da habt Ihr einen Riecher gehabt", meinten manche anerkennend zum Schwerpunktthema Unsere Nachbardiözese Budweis". Wer konnte denn ahnen, dali dieses Jahrbuch 1990" durch die politischen Umwálzungen in der Tschechoslowa-kei ab dem Spatherbst 1989 so aktuell und dabei doch auch so rasch unaktuell" werden würde! Gott sei es ge-dankt! Denn die Informationen etwa über die religiöse Si-tuation in der Diözese Budweis heute" waren bald Ge-schichte".Wir wurden inzwischen Zeugen der Geschehnisse in Mittel- und Osteuropa von wahrhaft historischer Tragweite. Und wir wissen inzwischen auch, dali die Mitchristen in unserer nördlichen Nachbardiözese unser Gebet, unsere geistliche, aber auch unsere materielle Hilfe brauchen. Es konnte nicht ausbleiben, dali die Veránderungen in den eu-ropáischen Oststaaten und die Folgen für die Kirche auch in diesem Jahrbuch" behandelt werden. Die vorangehen-den Farbseiten wollten Sie schon ein wenig darauf einstim-men, wobei wir nur ein paar Höhepunkte herausgreifen konnten: die Begegnung zwischen dem Papst und dem so-wjetischen Staats- und Parteichef, den Besuch Johannes Pauls n. in der Tschechoslowakei und die Bischofsweihe in Budweis.Unser Titelbild und die weiteren Farbseiten möchten aber auch noch andere Schwerpunkte dieser Ausgabe ein-leiten: den jüngst erschienenen Sozialhirtenbrief der öster-reichischen Bischöfe und unseren Diözesantag als Höhepunkte des vergangenen Jahres in unserer Diözese. Wenn die Bischöfe das Sozialschreiben unter das Papstwort Der Mensch ist der Weg der Kirche" gestellt habén, und der Diözesantag unter der Ermunterung Gemeinsam weiterge-hen" stand, so lafit sich damit eine sehr schöne Verbin-dung herstellen.Um Menschen, um Mitmenschen aus unserer Umge-bung, geht es auch in den kleinen Begebenheiten, in den heiteren Anekdoten, in den zum Nachdenken anregenden Episoden. Sie sind aus dem Alltag gegriffen und lassen entweder offen oder zwischen den Zeilen viel Menschen-freundlichkeit aufblitzen: Lesestoff im besten Sinn und doch etwas mehr.Auch bei den Illustrationen wird Ihnen diesmal ein Schwerpunkt auffallen: die Bilder von Filialkirchen in un-serem Land möchten Ihnen nicht nur manches Kleinod kirchlicher Kunst und Kultur vorstellen; es soll damit auch die Einladung ausgedrückt werden, diese Kirchen von denen in den letzten Jahren eine ganze Reihe hervorragend restauriert wurde aufzusuchen, ihren Besuch vielleicht in einen Sonntagsausflug einzuplanen, Einkehr im Gebet zu haltén.SchlieBlich möchte ich Sie noch auf unsere Beilage hin-weisen: der Poster zeigt eine Aufnahme unserer Erde aus dem Weltraum. Durch die Gestaltung soll zum Ausdruck kommen, wie sehr wir Menschen diese unsere Welt tei-len". Der Text will veranschaulichen, dali Teilen nicht nur trennen, sondern auch geben bedeuten kann. Gebe Gott, dali uns dies in diesem Jahr 1991 wieder mehr bewuBt wird.Mit allén guten Wünschenf kl/lAA/HU)Josef Wiener Herausgeber des Jahrbuches"