Bővebb ismertető
Gyula Kurucz Vorwort des HerausgebersIm Vorwort des Vorjahres habe ich die Hoffnung ausgesprochen: das ereignis- und ergebnisreiches Jahr 2003 wird wahrscheinlich nur von 2004 und 2005 übertroffen werden. Die Erwartung wurde bestätigt: Das Jahr 2004 war in jeder Hinsicht die Spitze der qualitäts- und zahlenmäßigen Leistungen in der 14jährigen Geschichte des Kulturinstituts.Das Jahr war auch in der Geschichte Ungarns eine Sternstunde besonderer Art. Nach langem Zögern sind wir endlich was wir seit über 1000 Jahren schon gewesen sind formal zu Vollmitgliedern Europas, das heißt der Europäischen Union, geworden. Diese Form mit Inhalt auszufüllen, war die Herausforderung und die Zielsetzung unseres Instituts. Ich hoffe sehr, dass uns dies gelungen ist.Im Mai war Staatspräsident Ferenc Mádl in Baden-Württemberg (auch in unserem Haus) und Ministerpräsident Erwin Teufel besuchte Ungarn. Minister István Hiller sprach bei unserer Festveranstaltung am 4. Mai. Minister Frankenberg traf ihn, und es blieb nicht bei den Formalitäten: Herr Hiller sprach im Mai nicht nur mit seinen Kollegen Frankenberg und Palmer, sondern auch mit den hervorragendsten Kulturschaffenden des Landes. Die Folge war: Ende November kam eine Verhandlungsdelegation der zuständigen Kulturleiterinnen aus Ungarn, um mit den Partnern in Baden-Württem-berg die beidseitige, besondere Symphatie beider Länder in eine konkrete Zusammenarbeit auf lange Sicht umzuwandeln. Staatssekretär Sieber, Ministerialdirigent Koch, Ministerialrat Uhlmann waren in wichtigen Missionen in Ungarn. Dasselbe gilt für Staatssekretärin Erika Koncz, Márta Schneider und Hauptabteilungsleiter Péter Siklós, die nach Baden-Württemberg kamen.Kein Zufall, dass das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm in Februar die repräsentative Ausstellung Ungarn? Ungarn!" als Gruß an das befreundete neue EU-Mitglied eröffnete.Kein Zufall, dass das Museum für Bildende Kunst und die Nationalgalerie Budapest mit dem altvertrauten Partner, der Staatsgalerie Stuttgart, aus ihren Beständen eine verblüffend neuartige Ausstellung zunächst in Budapest (Modernismen"), danach in Stuttgart (Europa im Umbruch") über die europäische klassische Avantgarde zeigten.Nichts war Zufall, weil die besonders besonderen Kontakte" zwischen unseren beiden Ländern dazu geführt haben. Das Kulturinstitut der Republik Ungarn in Stuttgart plant seine Tätigkeit aufgrund dieser Besonderheit". Wir wollten alles Mögliche (und Unmögliche) tun, um diese einmalige und beidseitige Vorliebe zu präsentieren und dadurch gleichzeitig für die baden-württembergische Zuneigung danken.Wenn wir 2003 mit 107 Veranstaltungen die Zusammenführung unserer Bürger zu verstärken suchten, dann waren wir in 2004 mit über 150 Ereignissen in der Öffentlichkeit präsent.Das Jahr war das Jahr der Rekorde (hoffentlich auch in Sachen Qualität).11