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Vom Sinn und Zwecke dieses BuchesVV er den Namen Jena hört, denkt an das Saaletal, den Fuchsturm, die Universität, den Botanischen Garten und das Planetarium, denkt an die volkseigenen Werke Zeiss, Schott und Jenapharm, denkt vielleicht auch an die Legion großer Gelehrter und Forscher, die hier gewirkt haben, an Schiller, die Romantiker, die Schlacht von 1806 und die Deutsche Burschenschaft. Eine Fülle von Vorstellungen und Erinnerungen verbindet sich mit dem Namen dieser Stadt, die den Historiker, den Naturwissenschaftler und den Kenner der Literatur ebenso anspricht wie den Freund der Landschaft und der Thüringer Heimat. Allzeit gerühmt und gepriesen hat man die Lage dieser Stadt inmitten einer der schönsten Landschaften Thüringens. Kaiser Karl V. soll, als er am 25. Juni 1547 auf seinem Zug durch das Saaletal Jena zum ersten Mal sah, ausgerufen haben: Ecco la mia bella Firence", was soviel bedeutet wie: Sieh da, mein schönes Florenz." Für Goethe war die Stadt ein liebes, närrisches Nest", für Schiller der beste Ort zum akademischen Leben". Von Fritz Reuter stammt der geflügelte Ausspruch: Ein Wurt noch, Sähn! Ich würde doch nach Jena gehn!"Jena ist ein bedeutendes Zentrum von Lehre und Forschung. Vierhundert Jahre reicht die Tradition der Universität zurück, die vom Wirken großer Gelehrter und vom Ringen um Humanität und Fortschritt geprägt ist. Mehr als 4500 junge Menschen studieren an der Alma mater Jenensis; über 100 Universitäts- und Akademie-Institute arbeiten im Dienst der Forschung. Dazu kommen Kliniken, Laboratorien, Bibliotheken, Museen und andere wissenschaftliche Einrichtungen, die das geistige und gesellschaftliche Leben der Stadt befruchten. Manche Ent-5