Bővebb ismertető
Karlsplatzes und der zum SchloB hin erweiterten AmalienstraBe frei und übersichtlich dasteht, kommt die Peterskirche innerhalb der Stadt weniger zur Geltung, da sie im Norden unmittelbar an den Abhang gebaut ist und die umgebenden Háuser nahe an die Kirche herantreten. Die Westfront, sonst die Schauseite der Barockkirchen, kann man hier nur schwer in den Blick bekommen. Die wohl beste Ansicht bietet sich von der Luisenhöhe, vom Kloster der Maria-Ward-Schwestern. Hier ragt die Peterskirche vor der Hofkirche über die sich an den Berg anlehnenden Háuser, die ehemalige Münz und das Obere Tor beherrschend empor. GESCHICHTLICHER RÜCKBLICK St. Peter ist sicher - wie schon der Name bezeugt - eine sehr alte Pfarrei. Der erste Kirchenbau reicht wohl bis ins 8. Jh., in die Zeit des hl. Bonifatius zurück. St. Bonifatius kőnnte in ihr die Kirchenversammlung in einer Stadt an der Donau" gehalten habén. Gute Gründe sprechen dafür, daB Neuburg an der Donau und nicht Neuburg im Staffelsee für kurze Zeit (788-804) Sitz eines Bischofs war. Das Gebiet des Bistums Neuburg umfaBte den östlich des Lechs gelegenen Sprengel des heutigen Bistums Augsburg. Unter Bischof Simpert wurden beide Bischofssitze zu Beginn des 9. Jh. in Augsburg vereinigt. Möglicherweise geht die Peterskirche auf spátantike Wurzeln zurück. Steht sie doch in der Nordwestecke des einstigen spátrömischen Kastells Venaxamodurum. Dem Sitz des Bischofs im Westen des Stadtbergs entsprach in dessen Ostbereich eine herzoglich-königliche Pfalz um die heutige Hofkirche Unserer lieben Frau", welche bis 1602 Sitz einer weiteren Pfarrei war, die sich sprengelmáBig mit St. Peter den Stadtberg und Stadtbereich von Neuburg und das Neuburger Umland teilte.