Bővebb ismertető
Der geographische Begriff Obere TheiBgegend bezeichnet das Gebiet oberhalb des groBen Knies der TheiB (Tisza) bei Csap (heute Tschop, UdSSR) und ihrer Nebenflüsse Túr, Szamos und Kraszna, umfaBt alsó die zu den Einzugsgebieten der Flüsse gehörenden Niederungen der historischen ungarischen Komitate Szabolcs, Ugocsa, Ung und Máramaros sowie die Szatmár-Bereg-Ebene (Szatmár-beregi-síkság). Heute wird es im Osten von der Landesgrenze, im Westen von der Nyírség begrenzt. Durch verschiedene geographische Faktorén und eine unterschiedliche ökonomische und politische Entwicklung in der Vergangenheit zerfiel diese Region in mehrere kleinere Einheiten, das Ecseder Moor (Ecsedi láp), die Rétoldal, die Szamos-Bereg-Ebene (Szamos-Beregi-síkság), den Szamos-Rücken (Szamoshát) und den Bereger TheiBrücken (Beregi Tiszahát). In dem charakteristischen Bereger Tiefland finden sich neben kleineren Wáldern, Auen und Lichtungen sowie landwirtschaftlichen Nutzfláchen auch zwei kleinere Hügel vulkanischen Ursprungs, die eine schöne Aussicht auf die Landschaft gestatten. Bei klaremWetter kann man die Ausláufer der Kárpátén sehen, mitunter sogar in der Ferne die Burg Munkács (heute Mukatschewo, UdSSR). Das Landschaftsbild hat sich im Laufe der Zeit bedeutend verándert. Nach der Landnahme der Ungarn im Kárpáténbecken (896) war das damals sumpfige, morastige, von Wasserláufen durchzogene Gebiet mit seinen ausgedehnten Wáldern eine unbewohnte Grenzmark. Ihre Besiedlung erfolgte im 12. und 13. Jahrhundert. Rodungen und in der Folge errichtete Háuser und Siedlungen prágten spáter das ursprünglich waldbedeckte Gebiet. Die zunehmende Rodung der Wálder hatte verschiedene Gründe. Ursprünglich stand die Viehzucht im Vordergrund, für die Weideland benötigt wurde. Spáter ging man zum Ackerbau über, für den man reichen, fruchtbaren Boden brauchte. Das Holz der Wálder dienteals Baumaterial fürWohnháuser, Glockenstühle, Kirchen und Wirtschaftsgebáude und wurde auBerdem auf der TheiB in ferne Gegenden geflöBt. Die Regulierung der FluB- und Wasserwege im vorigen Jahrhundert trug ebenfalls zur Veránderung des Landschaftsbildes bei. Die FluBláufe wurden begradigt, die Sümpfe trockengelegt und die Flüsse und Báche durch Dámme in ihr endgültiges Bett gezwungen. Die ursprüngliche „Wildheit" der Landschaft ist seitdem nur noch Legende. Heute erblicken wir hier überall fruchtbare Ácker und blühende Obstgárten.