Bővebb ismertető
KRAKAU Am FuBe der Kárpátén an der Weichsel liegt eine Stadt. die in den Herzen der Polen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Diese Stadt heiBt Krakau, und ihr Dasein ist fest mit der Geschichte der ganzen polnischen Nation verbunden. Über mehrere Jahrhunderte hinweg war sie sogar Landeshauptstadt. Das Kernstück Krakaus bildet die Altstadt, die von den Planty umsáumt wird, einem ruhespendenden Grüngürtel, der an der Stelle der im 19. Jahrhundert abgetragenen Stadtmauer entstanden ist. An die einstige Stadtmauer erinnern heute nur noch die imposante Barbakane und das Florianstor. Die Altstadt hat ihre Gestalt aus dem 12.Jahrhundert bewahrt. Der historische Verlauf der Gassen und der zentral geiegene Marktplatz sind vom Umbau der Stadt vollkommen verschont geblieben. Der Hauptmarkt (Rynek Gfówny) war jahrhundertelang das Zentrum des religiösen, wirtschaftlichen und administrativen Lebens Krakaus. Seinen Blickfang bilden die Tuchhalien (Sukiennice) aus der zweiten Hálfte des 12. Jahrhunderts, die heute zahlreiche Souvenirláden mit Erzeugnissen des Kunsthandwerks beherbergen und somit gewissermaBen immer noch dem Handel dienen. lm Obergeschoss befindet sich eine Galerie der polnischen Maierei des 19. Jahrhunderts. Dort kann man die Werke solcher berühmter A/leister wie Jan Matejko, Piotr Michafowski, Józef Ghefmonski, Jacek Malczewski und die Brüder Gierymski bewundern. Das höchste Gebáude des Marktplatzes und das wichtigste Gotteshaus in Krakau zugleich ist die Marienkirche, deren Anfánge bis ins 13.Jahrhundert zurückreichen. Von ihrem höheren Turm ertönt ailstündlich das Turmlied, das zum musikalischen Erkennungszeichen Krakaus geworden ist. Sein Klang erinnert an uralte Zeiten, als die Stadt von den Tataren belagert wurde. Damals wollte der Wachposten mit diesen Tönen seine Mitbürger vor der nahenden Gefahr warnen, wurde aber von einem Tatarenpfeil getroffen. Deshalb auch bricht die Melodie so abrupt ab. In der Marienkirche befindet sich das gröBte spátmittelalterliche Schnitzwerk Polens und zwar der berühmte Marienaltar von Veit StoB aus dem 1 5. Jahrhundert. Rings um den Marktplatz reihen sich malerische Bürgerháuser und Palásté. Zu den práchtigsten gehören der Krzysztofory- und Spiski-Palast, der Palast Pod Baranami" (Zu den Widdern) und der ZbaraskiPalast. Dort gibt es ebenfalls zahlreiche Cafés und Restaurants. Zu den bekanntesten záhlen Hawetka" und Wierzynek", die bereits seit vielen Jahrhunderten bestehen und gekrönte Háupter aus Polen und dem Ausland zu Gast hatten. Vor der Marienkirche erhebt sich das Denkmal des gröBten polnischen Dichters Adam Mickiewicz, das ebenfalls zum Symbol der Stadt geworden ist. In seiner unmittelbaren Náhe verkaufen die Krakauer Blumenfrauen ihre bunte duftende Ware, und hier wird ebenfalls jedes Jahr im Dezember der Wettbewerb der Krakauer Weihnachtskrippen veranstaltet. Krakau ist auch eine ehrwürdige Universitátsstadt, denn die Wurzeln der hiesigen Jagiellonischen Universitát reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. lm Laufe ihrer langjáhrigen Tátigkeit hat sie viele namhafte Persönlichkeiten hervorgebracht. Weltweit bekannt sind Nikolaus Kopernikus und der Papst Johannes Paul II. Auf dem hohen Weichselhang thront das máchtige Wawel-Schloss, die Residenz der polnischen Könige. Das Schloss und die Wawel-Kathedrale sind seit Jahrhunderten Zeugen bedeutender Geschichtsereignisse. lm Schloss residierten die polnischen Monarchen; in der Kathedrale wurden sie gekrönt und zur letzten Ruhe gebettet. Infolge von Bránden ánderte das Schloss mehrere Male sein Antlitz. Ursprünglich war es ein romanisches Bauwerk und spáter, im 14. Jahrhundert - eine máchtige