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KUFSTETNI. STADTPFARRKIRCHE ZUM H L. VITUSGeschichteSchon 788 wird eine selbständige, mit Grundbesitz ausgestattete Seelsorgskirche erwähnt, die dem Bischof von Salzburg gehörte. Später scheint die eigene Seelsorge untergegangen zu sein, denn erst 1373 wohnt wieder ein Priester in Kufstein, der die Frühmesse versah. Bis dorthin war Kufstein Filiale von Ebbs. 1681 bis 1809 versorgten die Augustiner-Eremiten die Seelsorge in Kufstein. Erst 1810 wurde das Vikariat zur Pfarre und 1812 zum Sitz eines Dekans erhoben, nachdem sich Kufstein längst schon zum politisch wie wirtschaftlich führenden Ort des Unterinntals entwickelt hatte.