Bővebb ismertető
Blick von den Bergen400000 Jahre lang hatte der Mensch keine Zeit, sich an der Landschaft zu freuen. Die Natur war ihm unheimlich. Das mußte so sein, denn sie bedrohte ihn mit Gefahren, deren Rätsel er nur nach und nach aufklären und Nutzen daraus ziehen konnte. Die Landschaft schränkte ihn ein. Er hatte sich ihr anzupassen und zwangsläufig das zu nehmen, was er vorfand, ehe er sie durch seine Arbeit bezwangen konnte. Ein unaufhörliches Kämpfen. Tagtäglich. Und nur in einer Gemeinschaft erfolgversprechend möglich.Ein Wald mußte brennen, damit das Feuer auf den Herd gelangte. Das war die erste Herrschaft des Menschen über eine Naturgewalt. Und als er das lebensnotwendige Feuer künstlich zu erzeugen vermochte, begann er, noch unbewußt, mit der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, deren Auswirkungen ihn spät zu einem Punkte führten, von dem aus er die Natur zu genießen imstande war.Der Mensch versuchte die drohende Landschaft umzustimmen, indem er sie benannte. Sie verlor an Schrecken, wenn er sie anreden konnte wie seinesgleichen. Sie gab ihm manche Bezeichnung als Familiennamen zurück. Die ihn erdrückende Macht der Gebirge bezwang der Mensch zunächst, daß er sie sprachlich auf seine Ebene herunterholte und sie mit seinen eigenen Körperteilen verglich, denn die waren ihm dienstbar; er lebte am Fuße des Berges, der einen Rücken hatte, und der Fels trug eine Nase. Als der Mensch eines Tages selbst dort auf der Spitze stand, ragte er höher als der Gipfel, wenn auch nur um seine geringe Körperlänge, doch das gab ihm ein neues Gefühl von Weite und Selbstvertrauen, und er setzte eine Burg auf den Berg oder einen Aussichtsturm.Die Flüsse bezwang er auf vielerlei Weise. Im ersten brüchigen Damm aus Weiden-