kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

 
Eine schöne Frau ist meine Stadt, Meine Geliebte. Aus ihren Brunnen trinkt sie Das Wasser ewiger Jugend. Wie alt ist sie eigentlich, unsere Stadt? Achthundert Jahre? Fünf Jahrtausende? Und überhaupt, ist sie alt? Ist ihr Altér, ihre Vergangenheit nicht eigentlich ihre Kindheit, ihre Jugend? Und was uns als ihre Jugend erscheint, die Stadt heute, nicht in Wirklichkeit ihr Altér? Erst im Altér von achthundert Jahren zeigt sie uns ein so junges frisches Gesicht. Aber streiten wir nicht darüber, wie alt oder wie jung unsere Stadt ist. Denn...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
1740 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Eine schöne Frau ist meine Stadt, Meine Geliebte. Aus ihren Brunnen trinkt sie Das Wasser ewiger Jugend. Wie alt ist sie eigentlich, unsere Stadt? Achthundert Jahre? Fünf Jahrtausende? Und überhaupt, ist sie alt? Ist ihr Altér, ihre Vergangenheit nicht eigentlich ihre Kindheit, ihre Jugend? Und was uns als ihre Jugend erscheint, die Stadt heute, nicht in Wirklichkeit ihr Altér? Erst im Altér von achthundert Jahren zeigt sie uns ein so junges frisches Gesicht. Aber streiten wir nicht darüber, wie alt oder wie jung unsere Stadt ist. Denn eines müssen wir ihr zugestehen: Sie wird jünger von Tag zu Tag. Wie im Márchen: Das Wasser des Lebens trinken macht jung. Doch es war nie ein Márchen. Denn was eine Stadt ist, das ist sie durch die Menschen, die sie bewohnen. Ihre Arbeit, ihr Erfindergeist, ihre Lebensfreude, ihr Kampf um eine immer schönere Welt, das alles ist der eigentliche, der einzige Jungbrunnen einer Stadt. Eine Stadt lieben heiBt, ihre Menschen lieben, ihre schöpferische Kraft, durch Generationen und Jahrhunderte hindurch. Die fronenden Bauern, die Pfahlbürger des Mittelalters, Steinmetzen und Architekten, die Fuhrleute und Fernhándler, Kaufleute, Fundgrübner und Gewerke, die Gesellen und Meister, Manufakturarbeiter, Spielleute und Musikanten, Studenten und Dichter, die MetallgieBer, Drucker und Spinnerinnen, die Arbeiterführer, die Wissenschaftler und Techniker und Ingenieure, die von aller Ausbeutung befreiten Menschen unserer Epoche - sie alle habén dieser Stadt Gestalt und ewige Jugend gegebcn. Wer diese Stadt sieht, wird sie lieben lemen. Wer sie liebt, will - wie das so ist in der Liebe - mehr wissen vom anderen. Deshalb gehen wir mit den Augen unserer Liebe den Spuren des Lebens dieser Stadt nach. Altér Siedlungsboden ist es, auf dem sie steht. Vor fünf Jahrtausenden machten sich Viehzücbter auf dem höhergelegenen Plateau der Auen zwischen Elster, PleiBe und Parthe seBhaft. Wellen germanischer, keltischer und slawischer Stámme gingen darüber hinweg. Die slawische Siedlung, die dann vor mehr als einem Jahrtausend entstand, gab unserer Stadt ihren Namen: Lipzk. Das heiBt: Ort der Linden, es ist ein poetischer Name, und im Sommer, wenn die Linden blühen, mag uns ihr Duft daran erinnern. Blumenwangige! Lindenlippige! Was soll der Schatten zwischen barocken Wimpern? Aufhellend blickt mich dein Aug schon wieder in altér Vertrautheit an, Reicher um neuen Glanz, den bunten gláserner Lichter. Wenn wir einem Menschen, den wir nicht kennen, begegnen, durchforschen wir zuerst sein Gesicht. Manches láBt sich daraus ablesen: SelbstbewuBtsein und Leidenschaft, Energie und Verstand, Durchlittenes und Erkámpftes. Auch die Stadt hat ihr Gesicht: ihre Türme und Háuser, ihre Gassen und Boulevards, ihre Parks und Plátze, die unverwechselbare Eigenart ihrer Siedlungsform. Mögen auch Krieg und Zerstörung Schatten über dieses Gesicht geworfen und Narben hinterlassen habén - die StraBen und Gebaude, die altén, die wiederaufgebauten und die neuen, geben uns einen ersten Eindruck von dieser Stadt, die stets zu den bedeutendsten deutschen Stádten gehört hat. Das Gesicht der Stadt sind ihre Bauwerke. Glanzzeiten der Architektur finden sich immer zur Zeit der Macht und des Reichtums der herrschenden Klasse. Die Stadt dehnte sich immer dann kráftig aus, wenn die Produktivitát die zu eng gewordenen Schalen sprengte und nach einem gröBeren Geháuse verlangte. Wie ein Baum von innen nach auBen wáchst, wuchs Leipzig fünfmal: als Markt- und Burgsiedlung im 12. Jahrhundert, als Handels-und Messestadt besonders sichtbar im 16. und nochmals im 18. Jahrhundert, als kapi-

Termékadatok

Cím: Leipzig [antikvár]
Szerző: Hans Pfeiffer
Kiadó: VEB F. A. Brockhaus Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 210 mm x 290 mm
Hans Pfeiffer művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet