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EINLEITUNGDie Völkerschlacht war der kämpferische Höhepunkt der nationalen Befreiungsbewegung, in der sich die Kräfte der unterdrückten Völker gemeinsam gegen Napoleon I. wandten. Der Entscheidung bei Leipzig war die Vernichtung der französischen Großen Armee" im Vaterländischen Krieg des russischen Volkes von 1812 vorangegangen. Mit vorbildlichem Patriotismus hatte das russisdie Volk unter der Führung des großen Feldherrn Kutusow seine Heimat verteidigt und die Eindringlinge aus dem Lande geworfen. Im Frühjahr 1813 erhoben sich auch große Teile des deutschen Volkes und schlössen sich den gegen die französischen Okkupanten in Deutschland vordringenden russischen Armeen an. Mit beispielloser Begeisterung folgten diese Patrioten ihren Führern in den Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Arndt und Fichte, Körner und Schenkendorf gaben der nationalen Sehnsucht des Volkes ergreifenden Ausdruck; Stein und Schamhorst, Blücher und Gneisenau wurden zu Vollstreckern des leidenschaftlich entflammten nationalen Willens zur Befreiung.Inzwischen hatte Napoleon ein neues Heer aufgestellt, und bereits im Mai 1813 kam es zu den ersten großen Feldschlachten des Befreiungskrieges. Aber weder Großgörschen noch Bautzen brachte den vereinten russischen und preußischen Truppen den ersehnten; Erfolg. Vom 4. Juni bis zum 10. August ruhten die Waffen; beide Parteien brauchten Zeit, um neue Kräfte zu sammeln. In dieseni Wochen gewann das Lager der Verbündeten beträchtlich an Stärke. Schweden schickte ein Hilfsheer, England versprach Unterstützung an Geld und Waffen, und endlich entschloß sich auch Österreich, dem Kampfbund gegen Napoleon beizutreten. Als der Kampf wieder begann, standen ihm drei verbündete Heere gegenüber: die Böhmische Armee unter dem österreichischen Feldmarschall Schwarzenberg, die Schlesische Armee unter dem preußischen General Blücher und die Nordarmee unter dem schwedischen Kronprinzen Karl Johann. Diesem