Bővebb ismertető
Magdeburgs Beiname Elbestadt ist mehr als nur eine geographische Kennzeichnung. Der breite Strom, die langste und bedeutendste WasserstraBe der Deutschen Demokratischen Republik, hat für die Anordnung der Bauten in der Uferregion seit jeher eine Rolle gespielt und als natürliche Gegebenheit in starkem Mafóe auf die geschichtliche, besonders auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt eingewirkt. Schon bald nach der ersten urkundlichen Erwahnung im Jahre 805 war Magdeburg ein wichtiger Stützpunkt der auf der Elbe verkehrenden Schiffe, und die Schiffahrt wiederum erleichterte und förderte den gewinnbringenden Fernhandel. Das Bürgertum rang den feudalen Erzbischöfen Privilegien ab und bildete im dreizehnten Jahrhundert einen eigenen Rat. Magdeburg schlofó sich der machtigen Hanse, dem mittelalterlichen niederdeutschen Kaufmanns- und Stadtebund, an. Aus dieser Epoche stammen auch die wertvollen kunsthistorischen Zeugen, die zwei furchtbare Zerstörungen - 1631 im DreiÍ3igjáhrigen Krieg und 1944/45 durch angloamerikanische Bőmben - überdauert habén, darunter das romanische Kloster Unser Lieben Frauen, der gotische Dom und das Standbild des Magdeburger Rei-