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Paris wird dermaßen geliebt, daß die Buchreihe, in der vor fünfzehn Jahren die erste Auflage von Mein geliebtes Paris erschien, sich verpflichtet fühlte, eine Neuauflage zu gestalten. Vor zehn Jahren lebte Marcel Aymé noch, er stand damals an der Stelle, von der aus ich heute meine Aufgabe zu lösen beabsichtige, nämlich eine Einführung zu einem Werk zu gestalten, das sich mit der aufregendsten aller Liebesbeziehungen beschäftigt. Zu ihr hat die Stadt seit vielen hundert Jahren alle Menschen angeregt, die unter ihrem Himmel geboren wurden, aber auch unzählig viele, die bei den Antipoden von ihr träumen.Daß Marcel Aymé besser als irgend jemand sonst geeignet war, diese aus der Liebe erwachsene Leistung zu vollbringen, beruht darauf, daß seine Parisfühligkeitcc sich in mehr als der Hälfte seines Werks zwischen den Zeilen entdecken läßt. Niemals haute er einen jener Riesenschinken von Paris hin, wie Balzac, Zola oder Jules Romains es getan haben. Mit solchen Bildern wird der Bericht unterbrochen, und einige Seiten lang isoliert der Maler die Stadt vom Handlungsablauf des Romans. Unsere Schullehrer haben immer wieder Diktate nach diesen unlebendigen Schilderungen schreiben lassen. Für Marcel Aymé hingegen ist Paris nie vomii